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Marcell Jacobs sorgte für Furore. © ANSA / KIYOSHI OTA

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Marcell Jacobs sorgte für Furore. © ANSA / KIYOSHI OTA

9,67 Sekunden: Jacobs kommt Bolt nahe

Olympiasieger Marcell Jacobs hat für die drittschnellste 100-Meter-Zeit der Leichtathletik-Geschichte gesorgt – allerdings bei viel zu starkem Wind.

Der Italiener, der 2021 Gold bei den Spielen in Tokio holte, wurde im österreichischen Eisenstadt in 9,67 Sekunden gestoppt. Der Rückenwind betrug am Mittwochabend 4,1 Meter pro Sekunde, zulässig für ein reguläres Ergebnis und somit auch Rekorde sind lediglich zwei Meter pro Sekunde.


Schneller als Jacobs war nur Jamaikas Sprint-Star Usain Bolt, und dies auch bei erlaubten Bedingungen. Bolts Weltrekord von der Leichtathletik-WM in Berlin steht seit 2009 bei 9,58 Sekunden, 2012 in London gewann der nicht mehr aktive Bolt Olympia-Gold in 9,63 Sekunden.

„Ich habe gehört, die Bahn hier in Eisenstadt ist schnell, jetzt habe ich selber bewiesen, dass sie eine der schnellsten der Welt ist“, sagte Jacobs nach Angaben des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes. Der 31-Jährige gab den Titel bei den Europameisterschaften Mitte August in Birmingham als Ziel aus. „Die Form stimmt, und ich bin auf einem guten Weg“, sagte Jacobs.

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