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Diribe Welteji wurde gesperrt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / PATRICK SMITH

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Diribe Welteji wurde gesperrt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / PATRICK SMITH

Äthiopierin verweigert Dopingtest: Zwei Jahre Sperre

Die äthiopische Mittelstreckenläuferin Diribe Welteji ist wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für knapp zwei Jahre gesperrt worden.

Der Internationale Sportgerichtshof Cas gab einer Berufung des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics gegen die Anti-Doping-Agentur Äthiopiens und die Zweite über die 1.500 Meter von der Weltmeisterschaft in Budapest 2023 teilweise statt. Die Athletin wurde demnach mit einer Sperre rückwirkend ab dem 8. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2027 belegt.


Welteji hat sich den Angaben zufolge im Februar des vergangenen Jahres ohne plausiblen Grund geweigert, eine Dopingprobe abzugeben. Sie wurde aber von Äthiopiens nationaler Anti-Doping-Behörde freigesprochen. World Athletics legte daraufhin Einspruch ein. Einen Tag vor ihrem Vorlauf über 1.500 Meter bei der WM in Tokio im vergangenen September war die 23-Jährige für die Dauer des Cas-Verfahrens suspendiert worden.

Eine fahrlässige Handlung

Laut Cas konnte Welteji keine überzeugende Erklärung für die verweigerte Probenabgabe liefern. Der Internationale Sportgerichtshof wertete das Handeln zwar nicht als vorsätzlich, aber als fahrlässig. Der Weltverband hatte eine Sperre von vier Jahren gefordert. Sämtliche Wettkampfergebnisse der Athletin seit dem 25. Februar 2025 werden den Angaben zufolge annulliert.

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