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Das Podest am Fuße des Mont Blanc: (v.l.) Jonathan Albon, Petter Engdahl und der Haflinger Andreas Reiterer.

Andreas Reiterer zeigt bei der Ultra Trail World Tour am Mont Blanc auf

Der Haflinger wurde beim Sommerklassiker UTMB–CCC, der Ultra-Trail-World-Tour am Mont Blanc, hervorragender Dritter. Die Strecke gehört mit ihren 100 Kilometern und einem Höhenunterschied von 6.100 Metern zu den schwierigsten der Szene. Den Sieg holte sich der Schwede Petter Engdahl, der in 9.53,02 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte.

Nach einer kurzen Sommerpause startete die Ultra Trail World Tour am 27. und 28. August mit den Wettkämpfen am Mont Blanc in die zweite Saisonhälfte. Beim Ultra Trail Klassiker UTMB – CCC, liefen die Teilnehmer auf verschiedenen Trails am Fuße des 4.010 Meter hohen Mont Blanc Gebirges entlang und durchquerten dabei drei Staatsgebiete. Nach dem Start auf italienischem Boden im Bergdorf Courmayeur im Aostatal, führte die Strecke weiter über die Schweizer Grenze in den deutschsprachigen Kanton Wallis. Der zweite Teil der Strecke bis zum Zielort Chamonix lag auf französischem Staatsgebiet. Insgesamt waren 2.113 Läufer am Start, wobei 1.727 das Ziel erreichten.


Bereits beim Blick auf die Startliste war klar, dass sich die gesamte Elite der Ultra Trail Szene aus aller Welt in Courmayeur eingefunden hatte. Es handelte sich beim UTMB – CCC nämlich um die Generalprobe für die Weltmeisterschaften des Ultra Trails, welche im November in Thailand stattfinden. Andreas Reiterer konnte in diesem Jahr bereits mehrere gute Resultate erzielen und ging dank seiner Vorleistungen als einer der Top-5-Läufer an den Start. Von Anfang an übernahm er das Kommando der Spitzengruppe und führte diese bei den ersten Auf- und Abstiegen an.

Wetterumbruch sorgt für erschwerte Bedingungen
Unmittelbar nach der zweiten Verpflegungsstelle bei Kilometer 25, zog ein heftiges Gewitter mit starkem Regen auf. Trotz der nun vorherrschenden schwierigeren Bedingungen und dem rutschigeren Untergrund, blieb das Tempo der Läufer hoch. Bei Rennhälfte setze sich eine Dreiergruppe, bestehend aus dem Schweden Petter Engdahl, dem Briten Jonathan Albon und Reiterer von den übrigen Läufern ab.

Fortan war es ein Dreikampf um den Tagessieg. Während der Engdahl auf den letzten 20 Kilometern einen komfortablen Vorsprung erlaufen konnte, entfachte im Hintergrund ein erbitterter Kampf um Platz Zwei. Lange Zeit sah es so aus, als würde der Haflinger die schnelleren Beine haben. Ein Sturz beim letzten Abstieg einige Kilometer vor dem Ziel, kostete ihm aber zu viel Zeit und Kraft. Geplagt von Schmerzen, aber angepeitscht von hunderten Zuschauern erreichte Reiterer das Ziel mit einer Zeit von 10.23,16 Stunden und sicherte sich somit den erhofften Podestplatz.

Andreas Reiterer zeigte erneut, dass er zur absoluten Weltspitze gehört. © Leo Holzknecht / pm

Reiterer, welcher für das Asics Ultra Trail Team an den Start ging zeigte sich nach dem Rennen sichtlich gerührt nach: „Es geht für mich ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Ich habe mich so hart und gezielt auf diesen Wettkampf vorbereitet. Es fühlt sich genial an hier auf dem Podest zu stehen. Das Rennen war wirklich sehr schwierig, das Tempo wurde von Beginn weg enorm hochgehalten und der Starkregen machte die Trails zusätzlich rutschig. Beim letzten Abstieg bin ich leider zu Sturz gekommen und musste Albon den zweiten Platz überlassen. Dennoch bin ich überglücklich. Ein großes Dankeschön geht an mein Team und vor allem meiner Frau Miriam!“
Nach einer kurzen Sommerpause startete die Ultra Trail World Tour am 27. und 28. August mit den Wettkämpfen am Mont Blanc in die zweite Saisonhälfte. Beim Ultra Trail Klassiker UTMB – CCC, liefen die Teilnehmer auf verschiedenen Trails am Fuße des 4.010 Meter hohen Mont Blanc Gebirges entlang und durchquerten dabei drei Staatsgebiete. Nach dem Start auf italienischem Boden im Bergdorf Courmayeur im Aostatal, führte die Strecke weiter über die Schweizer Grenze in den deutschsprachigen Kanton Wallis. Der zweite Teil der Strecke bis zum Zielort Chamonix lag auf französischem Staatsgebiet. Insgesamt waren 2.113 Läufer am Start, wobei 1.727 das Ziel erreichten.

Bereits beim Blick auf die Startliste war klar, dass sich die gesamte Elite der Ultra Trail Szene aus aller Welt in Courmayeur eingefunden hatte. Es handelte sich beim UTMB – CCC nämlich um die Generalprobe für die Weltmeisterschaften des Ultra Trails, welche im November in Thailand stattfinden. Andreas Reiterer konnte in diesem Jahr bereits mehrere gute Resultate erzielen und ging dank seiner Vorleistungen als einer der Top-5-Läufer an den Start. Von Anfang an übernahm er das Kommando der Spitzengruppe und führte diese bei den ersten Auf- und Abstiegen an.
Wetterumbruch sorgt für erschwerte Bedingungen
Unmittelbar nach der zweiten Verpflegungsstelle bei Kilometer 25, zog ein heftiges Gewitter mit starkem Regen auf. Trotz der nun vorherrschenden schwierigeren Bedingungen und dem rutschigeren Untergrund, blieb das Tempo der Läufer hoch. Bei Rennhälfte setze sich eine Dreiergruppe, bestehend aus dem Schweden Petter Engdahl, dem Briten Jonathan Albon und Reiterer von den übrigen Läufern ab. Fortan war es ein Dreikampf um den Tagessieg.

Während der Engdahl auf den letzten 20 Kilometern einen komfortablen Vorsprung erlaufen konnte, entfachte im Hintergrund ein erbitterter Kampf um Platz Zwei. Lange Zeit sah es so aus, als würde der Haflinger die schnelleren Beine haben. Ein Sturz beim letzten Abstieg einige Kilometer vor dem Ziel, kostete ihm aber zu viel Zeit und Kraft. Geplagt von Schmerzen, aber angepeitscht von den hunderten Zuschauern erreichte Reiterer das Ziel mit einer Zeit von 10.23,16 Stunden und sicherte sich somit den erhofften Podestplatz.

Reiterer, welcher für das Asics Ultra Trail Team an den Start ging zeigte sich nach dem Rennen sichtlich gerührt nach: „Es geht für mich ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Ich habe mich so hart und gezielt auf diesen Wettkampf vorbereitet. Es fühlt sich genial an hier auf dem Podest zu stehen. Das Rennen war wirklich sehr schwierig, das Tempo wurde von Beginn weg enorm hochgehalten und der Starkregen machte die Trails zusätzlich rutschig. Beim letzten Abstieg bin ich leider zu Sturz gekommen und musste Albon den zweiten Platz überlassen. Dennoch bin ich überglücklich. Ein großes Dankeschön geht an mein Team und vor allem meiner Frau Miriam!“

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