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Landespräsident Bruno Cappello

Bruno Cappello: „Schwazer-Urteil wie ein Schlag in die Magengrube“

Bruno Cappello, Präsident des Südtiroler Leichtathletikverbandes sowie der LG Brixen, für die Alex Schwazer und Sandro Donati gemeldet sind und einer der Befürworter des Rehabilitations-Projekts von Schwazer nimmt nach der Verurteilung des Gehers aus Kalch offiziell Stellung.

„Die Nachricht von der Sperre Alex Schwazers kam einem Schlag in die Magengrube gleich. Und das nicht zwingend wegen des Straf-Ausmaßes: Es sind nicht die drei, fünf oder acht Jahre Sperre, die so sehr schmerzen, sondern einzig und allein die Bedeutung des Urteils. Alex Schwazer und Sandro Donati waren Teil eines Projekts, das den sauberen Athleten als Ziel hatte. Ein Projekt gegen das Doping und für die Transparenz in der Leichtathletik, im Sport. Nun, nach der Verurteilung von Schwazer, ist aus dem Projekt für den Sport ein Projekt gegen den Sport geworden. Die negativen Aspekte werden in den Vordergrund gestellt.Für mich als Präsident des Südtiroler Leichtathletik-Verbandes, als Präsident jenes Vereins, für den Alex Schwazer und Donati tesseriert sind, vor allem aber als leidenschaftlicher Leichtathletik-Fan, ist der heutige Tag ein trauriger. Ich werde es aber nicht Leid zu wiederholen, dass ich beidiesem Projekt alles noch einmal so machen würde, wie ich es gemacht haben.“

Autor: sportnews

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