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Wir d bei den kommenden Olympischen Spielen nicht dabei sein können: Caster Semenya. © APA/afp / GEOFFROY VAN DER HASSELT

Caster Semenya kämpft gegen IAAF-Sperre an

Die 800-m-Doppel-Olympiasiegerin Caster Semenya ist bei ihrem letzten Versuch gescheitert, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Die Mittelstrecken-Spezialistin blieb am Freitag in Durban über 5.000 m deutlich über der Qualifikationsmarke.

Über Distanzen von 400 m bis zu einer Meile darf die Südafrikanerin wegen einer IAAF-Regel, die ein Testosteron-Limit für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen vorsieht, nicht laufen. Semenya weigert sich aber, ihren Wert mit Medikamenten zu senken. Sie hat Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht. Es ist aber mehr als fraglich, ob dieser noch vor dem Beginn der Sommerspiele entscheiden wird. Am Freitag blieb die 30-Jährige in einem eigens für sie organisierten Meeting über 5.000 m in 15:32,15 Minuten um mehr als 22 Sekunden über der Norm für Tokio.

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