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Petra Pircher ist bei den Frauen die Gejagte.

Der Stettiner Cup ist auch in diesem Jahr topbesetzt

Er zählt vom Gelände her zu den anspruchsvollsten Bergläufen Südtirols und punktet bei den zahlreichen Teilnehmern aus Südtirol und den umliegenden Regionen mit einem sagenhaften Panorama: Der Stettiner Cup. Die bereits 21. Ausgabe dieses Südtiroler Klassikers findet an diesem Sonntag, 4. August statt. Der Startschuss erfolgt wie gewohnt um 10 Uhr beim Parkplatz in Pfelders.

Das beliebte Berglauf-Event im hinteren Passeiertal begeistert jedes Jahr nicht nur die zahlreichen Hobbyläufer, sondern lockt auch viele Spitzenathleten der regionalen Berglauf-Szene an. Etwa den Trentiner Tarcisio Linardi, eigentlich ein Radspezialist aber seit mehreren Jahren auch im Berglauf weit vorne, oder den Sarner Henry Hofer. Diese beiden Athleten belegten im vergangenen Jahr die Ränge zwei und drei.

Auch Hofers Sarner Landsmann Martin Stofner ist immer für eine Spitzenplatzierung gut. Genauso wie Lokalmatador Hans Rudi Brugger, der nach seiner Karriere als Fußball-Profi seine Liebe zum Laufsport entdeckt hat und in den vergangenen Jahren bei Events landauf landab im Klassement immer weiter nach oben klettert. Ebenfalls eingeschrieben hat sich Gerd Frick, ein weiterer Topläufer der Südtiroler Berglauf-Szene.

Kommt Hannes Perkmann?
„Ich stehe auch mit Hannes Perkmann in Kontakt. Er hat den Stettiner Cup in den vergangenen beiden Jahren gewonnen und wird spontan entscheiden, ob er nach dem Triple greifen wird“, sagt OK-Chef Markus Raich von der veranstaltenden Bergrettung Moos.

Bei den Frauen ist Petra Pircher die Gejagte. Die Laaserin hat dem Stettiner Cup in den vergangenen beiden Jahren ihren Stempel aufgedrückt. Konkurrenz bekommt Pircher von Rekordsiegerin Edeltraud Thaler. Die Berglauf-Ikone aus Lana hat beim Ziel an der Stettiner Hütte bereits fünf Mal über den Tagessieg gejubelt – zuletzt im Jahr 2014.
Anspruchsvolle Strecke
Für die maximal 300 Teilnehmer geht es auf 9,8 Kilometern mit 1255 Höhenmetern vom Parkplatz in Pfelders hinauf zur Lazinser Alm, wo sich kurz danach auch der erste Verpflegungsposten befindet. Nach wenigen Metern wartet schließlich der steile Aufstieg zum Ziel bei der Stettiner Hütte auf die Sportlerinnen und Sportler, der ihnen im Herzen des Naturparks Texelgruppe mit Sicherheit noch einmal alles abverlangen wird. Aktuell sind rund 200 Startplätze schon vergeben.

Autor: pm/det

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