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Tichon wird Präsident des nationalen Verbands in Belarus © SID / ANDREJ ISAKOVIC

Dopingsünder wird Verbandchef in Belarus: Weltverband empört

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics (WA) hat die Wahl des ehemaligen Hammerwerfers und überführten Dopingsünders Iwan Tichon (44) zum Präsidenten des nationalen Verbandes in Belarus kritisiert.

Es könne in der heutigen Zeit „niemand, der eine Dopingstrafe erhalten hat, eine offizielle Position in den Verbänden oder Strukturen von World Athletics innehaben“, sagte ein Sprecher dem Branchendienst insidethegames.biz. Belarus wird von WA als Hochrisikoland für Dopingmissbrauch eingestuft.


Tichon ist etwa die Hälfte seiner Erfolge in loser Folge aberkannt worden, weil über Nachtests herauskam, dass er mit unerlaubten Mitteln betrogen hat. So verlor er unter anderem den WM-Titel 2005 und EM-Gold 2006 wegen Testosteron-Missbrauchs, Olympia-Silber 2004 wegen Steroid-Dopings.

Autor: sid

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