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Griff Alex Schwazer bereits vor seinem Olympia-Sieg zu Dopingmitteln?

Ermittler nehmen Schwazers Olympia-Gold ins Visier

Alex Schwazer steht wieder einmal im Fokus der Medien. Bei den Ermittlungen der Bozner Staatsanwaltschaft rücken beinahe täglich neue Details ans Tageslicht. Nun ist sogar seine Olympia-Medaille von 2008 in Peking in Gefahr.

Nachdem bekannt wurde, dass sich zahlreiche Personen in Schwazers Bekanntenkreis in einen Mantel des Schweigens hüllten und somit den überführten Dopingsünder deckten, untersuchen die Ermittler auch Schwazer Olympia-Erfolg. Das berichtet das italienische Fachblatt „Gazzetta dello Sport“ in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Demnach sollen die vom Weltverband IAAF erhobenen Daten, Rückschlüsse auf einen möglichen Dopingkonsum während der Vorbereitung auf die Spiele in Peking liefern. In der chinesischen Hauptstadt holte sich der Geher aus Kalch später die Goldmedaille über 50 km.

Wie die "Gazzetta" zudem erfahren haben will, soll der Name von Alex Schwazer auf einer Liste von 38 Athleten stehen, die 2011 und 2012 zeitweise ungenaue Angaben zu ihrem Aufenthaltsort gemacht haben und so möglicherweise einem positiven Dopingtest aus dem Weg gegangen sind. Ein Ende in der Causa Schwazer scheint also noch lange nicht in Sicht.


Autor: sportnews

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