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Alex Schwazer

Fall Schwazer: Kölner Labor will die Proben nicht herausrücken

Neuerlicher Rückschlag für Alex Schwazer: Das WADA-Labor in Köln wird die Urinproben für eine Auslieferung nach Italien nicht freigeben.

Noch im Oktober hatte der Schwazer-Clan einen Teilerfolg gefeiert: Das Landgericht in Köln hat nämlich entschieden, dass Teile der A- und B-Proben zur Untersuchung nach Italien, genauer gesagt in ein Labor der RIS (kriminologisches Institut) in Parma, gebracht werden müssen. Deshalb hat der Ermittlungsrichter am Landesgericht Bozen, Walter Pelino, dem RIS-Oberst Giampietro Lago den Auftrag erteilt, sich um die Auslieferung der Probe zu kümmern, was dieser auch versucht hat. Doch das WADA-Labor in Köln stellte sich quer und will die Proben nicht herausrücken. Von offizieller Seite heißt es, dass das Urteil des Kölner Landgerichts nicht klar genug gewesen sei.

Alex Schwazer muss also einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen. Zur Erinnerung: Der Geher wurde 2016 für acht Jahre gesperrt, weil eine Dopingprobe vom 1. Jänner 2016 positiv ausgefallen ist. Der Fall ist höchst mysteriös, vom Schwazer-Clan, aber auch von vielen Experten wird ein Komplott gegen den Kalcher vermutet.



Autor: sportnews

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