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Mattia Furlani verletzte sich schwer. © APA/afp / BEN STANSALL

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Mattia Furlani verletzte sich schwer. © APA/afp / BEN STANSALL

Im Rollstuhl: Drama um Italiens Leichtathletik-Star

Zum Auftakt der Leichtathletik-EM im englischen Birmingham hat es ein Drama um den italienischen Weitspringer Mattia Furlani gegeben.

Die Europameisterschaften beginnen für die italienische Mannschaft unter einem schlechten Stern: Mattia Furlani, einer der mit größter Spannung erwarteten Athleten, musste die Weitsprung-Qualifikation im Rollstuhl verlassen.


Während der Flugphase passierte beim Weltmeister aus Rieti etwas: Am Ende krümmte sich Furlani zusammen und landete in der Sandgrube. Nur mühsam kam er wieder auf die Beine und greift sofort an seinen rechten Oberschenkel – genau an die bereits angeschlagene Stelle. Mit seinen Armen machte Furlani unmittelbar deutlich, dass seine Europameisterschaften hier bereits zu Ende sind.


Rund zehn Minuten später wurde Furlani, inzwischen mit einem T-Shirt über seinem Wettkampf-Trikot und begleitet von zwei Helfern, im Rollstuhl aus dem Stadion gebracht. Er wirkte sichtlich niedergeschlagen und hält seine Hand unter das Bein, als wolle er es schützen. Bei ihm sind seine Mutter und Trainerin Khaty sowie Antonella Ferrario, die Ärztin der italienischen Nationalmannschaft.

Für Furlani könnte die Saison 2026 in Birmingham beendet worden sein. Damit droht auch seine Serie von sieben aufeinanderfolgenden Medaillen bei internationalen Großveranstaltungen zu reißen. Furlani ist erst 21 Jahre alt und verfügt über ein außergewöhnliches Talent. Er wird noch reichlich Gelegenheit haben, sich dafür zu revanchieren.

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