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Guye Adola holte sich den Sieg. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Kein neuer Weltrekord beim Berlin-Marathon

Der Äthiopier Kenenisa Bekele hat trotz einer Aufholjagd sein Ziel, nach den Weltrekorden über 5.000 und 10.000 Meter auch die Bestmarke über die 42,195 Kilometer in seinen Besitz zu bringen, erneut verpasst. Auch sein siegreicher Landsmann Guye Adola lief bei spätsommerlichen Bedingungen beim Berlin-Marathon letztlich deutlich am Weltrekord von Eliud Kipchoge vorbei.

Adola (30) gewann am Sonntag in 2:05:45 Stunden vor Bethwel Yegon (2:06:14) aus Kenia und Bekele (2:06:47).


Der Kenianer Kipchoge war vor drei Jahren in der Hauptstadt die Weltrekordzeit von 2:01:39 Stunden gelaufen. Auch die Weltjahresbestzeit des Kenianers Titus Ekiru, der im Mai in Mailand 2:02:57 Stunden lief, blieb nach dem Lauf-Event in der deutschen Bundeshauptstadt bestehen.
Der zweifache Berlin-Sieger Bekele (39) will in sechs Wochen noch beim prestigeträchtigen New-York-Marathon starten.

Die größten Reserven hatte Adola, der für seinen größten Erfolg eine Siegprämie von 20.000 Euro erhält. Bekele musste sogar noch Yegon passieren lassen, der zwar zu Adola auflief, aber nicht vorbeikam.
med

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