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Andreas Reiterer bei der Ultra Trail World Tour in Madeira. © Matthias Alber

Platz 5 für Reiterer in Madeira

Der Haflinger wird Fünfter beim hochkarätig besetzten Saisonauftakt der Ultra Trail World Tour auf der Vulkaninsel Madeira, vor der Nordwestküste Afrikas - US Amerikaner Walmsley zurzeit nicht zu schlagen.

Vor zwei Wochen feierte der 29-jährige mit dem Tagessieg beim Ötzi Alpin Marathon einen seiner größten Erfolge. Dass der amtierende Ultra Trail Italienmeister mittlerweile auch bei internationalen Wettkämpfen zum Kreis der Topfavoriten gehört, zeigte sich bereits bei der Zusammenstellung der Elite Läufer des Madeira Island Ultra Trails - MIUT 115km, wo Reiterer an Dritter Stelle gelistet wurde.


Pünktlich um Mitternacht, nahmen 764 Athleten den 115km langen und mit 7.000 Höhenmetern versehenden Trail in Angriff. Gleich nach den ersten Kilometern, setze sich eine Fünfergruppe bestehend aus Reiterer, zwei Franzosen, einem Schweizer und dem absoluten Topfavoriten, dem US-Amerikaner Jim Walmsley, von den restlichen Teilnehmern ab. Die Entscheidung brachte der legendäre Anstieg über 10km und 1.500 Höhenmeter des Berges Pico Ruivo. Walmsley war an diesem Tag zu stark und sicherte sich somit den ersten Sieg des Jahres in einer Zeit von 12.58,14 Stunden. Bis zum Schluss kämpfte Reiterer um einen Podest Platz, büßte aber auf den letzten Kilometern einige Zeit ein und wird schlussendlich souveräner Fünfter.

Reiterer beendete das Rennen auf Platz 5. © Matthias Alber

Der Läufer des Asics Teams erklärte nach dem Rennen sichtlich erleichtert: „Bin zwar wahnsinnig erschöpft aber sehr zufrieden. So ein langes Rennen, so früh in der Saison mit diesem hohen Niveau, ist nicht einfach aber so kann es weitergehen“.

Andreas Reiterer, welcher von seiner frischgebackenen Frau Miriam betreut wurde wird noch einige Tage auf Madeira verweilen. Zurück in Südtirol steht die Vorbereitung für die Italienmeisterschaft beim Garda Trentino Ultra Trail auf dem Programm, welche in drei Wochen stattfinden wird.

Das Damenrennen in Madeira endete mit dem Sieg von Favoritin Courtney Dauwalter (14.40,35).

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