p Leichtathletik

Alex Schwazer

Schwazer sechs Stunden von der Antidoping-Behörde in Rom befragt

Sechs Stunden lang dauerte die Anhörung von Alex Schwazer bei der Antidoping-Behörde des nationalen olympischen Komitees CONI am heutigen Donnerstag in Rom.

„Ich habe auf alles Antworten gegeben, um meine Position so klar wie möglich darzulegen. Sobald das Strafverfahren beendet ist, werde ich eine Pressekonferenz geben. Rio De Janeiro 2016? Ich trainiere bereits dafür, aber der Traum hat noch nicht begonnen“, wird Schwazer auf der Internetseite der "La Gazzetta dello Sport" zitiert. Der Südtiroler, der vor den Olympischen Spielen in London positiv auf Epo getestet wurde und deshalb eine Sperre von dreieinhalb Jahren (bis Januar 2016) absitzen muss, wurde von seinem Anwalt Gerhard Brandstätter nach Rom begleitet.

Schwazer wurde von der Antidoping-Behörde des nationalen olympischen Komitees CONI nach Rom geholt, da ihm zwei zusätzliche Verletzungen des WADA-Kodex vorgeworfen wurden, nämlich jene von Artikel 2.3 (Die Weigerung oder das Unterlassen ohne zwingenden Grund, sich einer angekündigten Probenahme zu unterziehen) und Artikel 2.4 (Unzulässige Einflussnahme oder versuchte unzulässige Einflussnahme auf einen Teil des Dopingkontrollverfahrens). Sollten ihm die Verletzung dieser beiden Artikel nachgewiesen werden, würde Schwazer zusätzlich zu den bereits verhängten dreieinhalb Jahren eine weitere Strafe von mindestens zwei Jahren riskieren (vier Jahre, wenn ihm beide Vergehen nachgewiesen werden a.d.R.)

Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2018 Sportnews - IT00853870210