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Alex Schwazer hat den nächsten Dämpfer erhalten. © DLife

Der nächste Dämpfer für Alex Schwazer

Der Internationale Sportgerichts (CAS) hat sich am Freitag gegen die Aufhebung der Dopingsperre von Alex Schwazer ausgesprochen.

Der Geher aus Kalch hatte aufgrund der neuen Faktenlage (das Bozner Landesgericht befand, dass die Dopingprobe vom 1. Jänner 2016 manipuliert wurde) einen Antrag zur Aufhebung der achtjährigen Sperre eingereicht. Nun hat die Schwazer-Seite vom Internationalen Sportgerichtshof aber einen nächsten Dämpfer erhalten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag.


Bereits zuvor hatten sich die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) gegen eine Aussetzung der bis 2024 andauernden Sperre ausgesprochen. Für eine Aufhebung setzte sich hingegen der italienische Leichtathletik-Verband ein.

Urteil des Schweizer Bundesgerichts steht noch aus
Die endgültige Entscheidung über die Aussetzung der Dopingsperre soll aber erst vom Schweizer Bundesgericht gefällt werden. Somit kann Schwazer weiter hoffen. Die ordentliche Gerichtsbarkeit steht nämlich über der Sportgerichtsbarkeit. Das Urteil des CAS ist demnach nur ein kleiner Rückschlag.

Fest steht aber: Schwazer läuft allmählich die Zeit davon. Der Wipptaler hätte laut seinem Anwalt Gerhard Brandstätter theoretisch noch bis zum 31. Mai (für den 50-Kilometer-Bewerb) bzw. den 29. Juni (für den 20-Kilometer-Bewerb) Zeit, um die Olympia-Norm für Tokio zu erfüllen.

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