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Alex Schwazer 2008 bei seinem Olympiasieg in Peking

Schwazers Traum rückt wieder weiter weg

Geht es nach der Antidoping-Anwaltschaft des Nationalen Olympischen Komitees (CONI), dann soll die Dopingsperre gegen Alex Schwazer nicht verkürzt werden. Sie hat am Freitag diese Empfehlung an die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und den internationalen Leichtathletikverband IAAF übermittelt. Die Entscheidung über eine Verkürzung wird im September gefällt.

Alex Schwazer wurde vor fast drei Jahren, kurz vor den Olympischen Sommerspielen in London 2012, des Dopings (EPO) überführt. Daraufhin wurde er für dreieinhalb Jahre gesperrt, später wurden ihm weitere drei Monate aufgebrummt, weil er sich einem Dopingtest nicht unterzogen hatte.

Schwazer gab daraufhin sein Karriere-Ende bekannt, traniert jetzt aber wieder, um 2016 in Rio doch dabei zu sein. Der Wipptaler Geher, der 2008 in Peking die Goldmedaille über 50 km gewonnen hatte, ist bis zum 29. April 2016 gesperrt. Stand heute hätte Alex Schwazer also gar nicht die Möglichkeit, sich für Rio zu qualifizieren. Aus diesem Grund hofft er auf eine Reduzierung der Sperre. Auch, weil er mit den Behörden kooperiert.

Die Antidoping-Anwaltschaft des CONI empfiehlt Schwazers Sperre aber nicht wesentlich zu verkürzen. Wenn, dann maximal um drei Monate. Hier handelt es sich aber nur um eine Empfehlung und kein Urteil. Dieses soll Anfang September gefällt werden. Vorher wird noch die Welt-Andi-Doping-Agentur WADA und der internationale Leichtathletikverband IAAF zur Causa Schwazer angehört.

Autor: sportnews

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