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Rund 230 Teilnehmer waren beim 27. Stettiner-Cup am Start.

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Rund 230 Teilnehmer waren beim 27. Stettiner-Cup am Start.

Stettiner-Cup: Demetz-Premiere und Schweigkofler-Hattrick

Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen ging am Sonntag im Hinterpasseiertal die 27. Auflage des Stettiner-Cups über die Bühne. Den Berglauf-Klassiker von Pfelders auf die Stettiner Hütte gewann bei den Herren erstmals der Grödner Samuel Demetz, der bei seiner fünften Teilnahme nach vier Podiumsplätzen endlich den lang ersehnten Sieg einfuhr. Bei den Damen sorgte die Meranerin Andrea Schweigkofler für den Hattrick: sie setzte sich zum dritten Mal in Folge durch. Insgesamt waren über 230 Läuferinnen und Läufer beim Stettiner-Cup dabei.

Die Leistung von Samuel Demetz ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass er mit Armin Larch den Dominator des Stettiner-Cups der vergangenen Jahre in die Schranken gewiesen hat. Larch hat seit 2021 bei vier Teilnahmen vier Mal den Sieg einfahren können, nur 2023 gab es mit Hannes Perkmann ein anderes Siegergesicht, da war Larch aber auch nicht am Start.


Auch für den Grödner Demetz stand am Sonntag die fünfte Teilnahme beim zehn Kilometer langen und mit knackigen 1255 Höhenmetern bestückten Berglauf-Klassiker im Hinterpasseiertal auf dem Programm. Und nach einem zweiten Platz im Vorjahr und drei dritten Plätzen in den Jahren zuvor ist es dem aus St. Ulrich stammenden Demetz endlich gelungen, den Sieg einzufahren.

Das Männer-Podest: Armin Larch, Samuel Demetz und Noe Thaler (v.l.).

Das Männer-Podest: Armin Larch, Samuel Demetz und Noe Thaler (v.l.).


Dabei lag nach dem Start bis circa zum sechsten Kilometer der Strecke noch Armin Larch in Führung. Der Mareiter hat auf den ersten, recht flach verlaufenden Kilometern von Pfelders zur Lazinser Alm ordentlich auf das Gaspedal gedrückt. Doch Demetz ließ sich vom zunächst noch größeren Abstand nicht beeindrucken, pirschte sich an Larch heran und überholte ihn in den Serpentinen in Richtung Stettiner Hütte. Am Ende holte sich der Grödner vom Team Salomon mit der Siegerzeit von 1:02.34,5 Stunden auch einen Respektabstand von knapp eineinhalb Minuten auf den für den SC Meran startenden Larch heraus (1:04.02,5 Stunden). Den dritten Platz holte sich mit Noe Thaler ein Sarner, er überquerte die Ziellinie auf 2875 Metern über dem Meeresspiegel nach 1:06.18,7 Stunden. Wie im Vorjahr gingen die Plätze vier und fünf an die SC-Meran-Athleten Lukas Gasser (1:07.21,3 Stunden) und Luca Boninsegna (1:08.26,4 Stunden).

Andrea Schweigkofler mit dem dritten Streich

Eine Dominanz beim Stettiner-Cup, wie sie Larch in den vergangenen Jahren innehatte, erarbeitet sich derzeit Andrea Schweigkofler. Die Bergläuferin vom SC Meran sicherte sich am Sonntag nämlich den dritten Sieg in Folge im Hinterpasseiertal. Damit ist die Meranerin seit der 25. Ausgabe im Jahr 2024 ungeschlagen und peilt in den kommenden Jahren wohl die Rekordmarke von fünf Siegen, die derzeit Edeltraud Thaler innehat, an. Auch bei der 27. Ausgabe am Sonntag war Schweigkofler nicht zu bremsen: Nach 1:15.49,3 Stunden stoppte die 41-Jährige ihren Timer auf der Stettiner Hütte und feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg.
Das Frauen-Podest: Anna Lena Hofer, Andrea Schweigkofler und Anna Santini (v.l.).

Das Frauen-Podest: Anna Lena Hofer, Andrea Schweigkofler und Anna Santini (v.l.).

Erst knapp vier Minuten später kam ihre Teamkollegin Anna Lena Hofer vom SC Meran, die Siegerin vom Jahr 2023, nach 1:19.41,7 Stunden vor der Stettiner Hütte an und sicherte sich Rang zwei. Auf dem dritten Platz landete die Trentinerin Anna Santini vom US Cermis (1:22.7,9 Stunden), gefolgt von der TT-Vinschgau-Athletin Heidi Pfeifer (1:23.46,6 Stunden) und der Vorjahreszweiten Johanna Steinmüller aus Deutschland (1:24.34,5 Stunden).

Die Stimmen der Sieger

Samuel Demetz (Sieger Stettiner-Cup 2026): „Ich freue mich sehr, dass ich hier nach vier Podestplätzen endlich gewonnen habe. Dabei war es heute nicht einfach, Armin Larch hat gleich am Anfang mächtig Gas gegeben. Gegen Hälfte der Strecke habe ich dann aber versucht, aufzuschließen und auf den steilen Passagen ist mir aufgefallen, dass ihm etwas die Puste ausgeht. Also habe ich angegriffen und in der Folge versucht, meinen Vorsprung auszubauen. Das ist mir gelungen und endlich habe ich den Stettiner-Cup gewonnen!“

Andrea Schweigkofler (Siegerin Stettiner-Cup 2026): „Dieser Lauf liegt mir einfach. Auch heute ist es mir wieder gut ergangen. Ich konnte mich gleich nach dem Start absetzen und lange Zeit einen guten Rhythmus laufen. Erst gegen Ende der Strecke habe ich die Anstrengung in den Unterschenkeln gespürt und leichte Krämpfe bekommen, habe aber bis ins Ziel auf die Zähne gebissen. Die Rekordmarke von fünf Siegen? Die ist für mich schon ein Ziel, ich hoffe, dass es hier so weitergeht!“

Ergebnisse Stettiner-Cup 2026

Top-5 Herren
1. Samuel Demetz ITA/Team Salomon 1:02.34,5 Stunden
2. Armin Larch ITA/SC Meran 1:04.02,5
3. Noe Thaler ITA/Alpin Speed Sarntal 1:06.18,7
4. Lukas Gasser ITA/SC Meran 1:07.21,3
5. Luca Boninsegna ITA/SC Meran 1:08.26,4

Top-5 Damen
1. Andrea Schweigkofler ITA/SC Meran 1:15.49,3 Stunden
2. Anna Lena Hofer ITA/SC Meran 1:19.41,7
3. Anna Santini ITA/US Cermis 1:22.17,9
4. Heidi Pfeifer ITA/TT Vinschgau 1:23.46,6
5. Johanna Steinmüller GER/Allgäu Outlet 1:24.34,5

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