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Das Podium mit den sechs schnellsten Damen (Wisthaler) Cesare Maestri, Andrzej Dlugosz, Hannes Perkmann (Wisthaler) Marco Buechel mit OK-Chef Gottfried Hofer (Andres)

Südtirol Drei Zinnen Alpine Run: Stimmen zum Rennen

Das sagen die Protagonisten der 18. Ausgabe des Südtirol Drei Zinnen Alpine Runs.

Andrzej Dlugosz, Sieger: Meine Form ist derzeit sehr gut. Ich habe mich in der vergangenen Woche hier in Südtirol auf über 2000 Metern auf das Rennen vorbereitet. Auf den letzten Kilometern habe ich versucht den Vorsprung auf meine Konkurrenten zu halten. Das habe ich geschafft und ein Sieg ist natürlich immer etwas Wunderschönes – vor allem bei so einer Kulisse und so einem Wetter.

Cesare Maestri, Zweiter: Ich wollte bereits vergangenes Jahr hier starten, wurde dann aber zur WM einberufen. Heuer hat es geklappt und das Rennen hat mir sehr gut gefallen. Auf dem letzten Anstieg bekam ich zwar Krämpfe, aber ich habe mich danach ins Ziel gekämpft. Die Strecke ist sehr schwierig. Vor dem Start habe ich schon mit einem Platz auf dem Podium spekuliert. Deshalb bin ich sehr froh über Rang zwei.

Hannes Perkmann, Dritter: Nie und nimmer hätte ich damit gerechnet, dass ich es hier auf das Podium schaffen kann. Deshalb ist der dritte Platz für mich wie ein Sieg. Der Anfangsteil ist sehr flach und nichts für mich. Dort habe ich versucht, dran zu bleiben. Im Anstieg, wenn es steil wird, fühle ich mich hingegen sehr wohl und dort konnte ich bis auf Rang drei vorstoßen. Diesen dritten Platz habe ich bis ins Ziel verteidigt.


Antonella Confortola, Siegerin: Es ist immer wieder schön hierher zu kommen. Ich wusste, dass Agnes sehr stark ist, vor allem am Anfang im flachen Teil. Ich habe es deshalb langsam angehen lassen, bin ihr aber auf den Fersen geblieben. Beim Abstieg bin ich an ihr vorbei. Wir tun uns bergab beide schwer, sind auch beide gestürzt, deshalb hat heute jene Läuferin gewonnen, die es im Abstieg weniger schlecht gemacht hat.

Agnes Tschurtschenthaler, Zweite: Das war heute ein sehr hartes Rennen. Ich bin mit dem zweiten Platz zufrieden. Beim Abstieg war ich ein wenig ungeschickt, bin über einen Stein gestolpert und im Sand gelandet. Vielleicht hätte ich ohne Sturz um den Sieg mitkämpfen können. Aber ich habe gegen eine super Athletin verloren und deshalb bin ich auch mit Rang zwei zufrieden.

Elena Casaro, Dritte:
Ich habe mir das Rennen heute sehr gut eingeteilt und einfach versucht, mein Tempo zu gehen. Mit Edeltraud Thaler habe ich mir einen tollen Kampf um den dritten Platz geliefert. Dass es für das Podium gereicht hat, macht mich sehr glücklich.


Gottfried Hofer, OK-Chef: Ein toller Renntag im Dolomiten UNESCO Welterbe ist wieder Geschichte. Komplimente an alle Finisher, denn jeder der das Ziel erreicht hat, kann stolz sein auf das Geleistete. Als OK-Chef schade finde ich es, dass wir aufgrund der Bestimmungen des Naturparks nur 1000 Teilnehmer starten lassen dürfen, obwohl wir 1500 Anfragen hätten. Aber vielleicht finden wir künftig einen Konsens, der alle Beteiligten zufrieden stellt. Danken möchte ich abschließend von Herzen allen freiwilligen Helfern und natürlich auch unseren Sponsoren. Ohne die breite Unterstützung, sei es durch die Helfer, sei es durch unsere Förderer, könnten wir dieses Event nicht durchführen.

Autor: sportnews

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