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Betty Strobl, 1978 in Reischach.

Südtirols Leichtathletik trauert um Elisabeth „Betty“ Strobl

In der Pfarrkirche von Toblach fand heute die Gedenkfeier für Elisabeth Strobl, eine der erfolgreichsten Südtiroler Leichtathletinnen, statt. Die ehemalige Toblacher Hürdensprinterin und Mehrkämpferin verstarb am 29. April in Frankfurt nach geduldig ertragener Krankheit.

Betty Strobl, Jahrgang 1960, startete für den SSV Bruneck. Als 18-Jährige kürte sie sich in Florenz zur Junioren-Italienmeisterin über 400m-Hürden. Bei diesen Titelkämpfen stellte sie in 60,45 Sekunden auch den Junioren-Italienrekord auf. 1979 gewann sie außerdem die Mannschafts-Italienmeisterschaft im Mehrkampf.


Strobl wurde zweimal in die italienische A-Nationalmannschaft einberufen. Mit den „Azzurre“ bestritt sie auch den Europacup in Götzis. Auf drei weitere Einsätze brachte sie es auch in der Junioren-Nationalmannschaft. Am 9. September 1978 gewann sie in Reischach/Bruneck im 400m-Hürdenlauf den Dreiländerkampf Italien - Jugoslawien - Polen. Bei dieser Gelegenheit wurde die „Reipertinger“ Leichtathletik- und Sportanlage offiziell eingeweiht. Seit den 80er Jahren lebte die vielseitige Sportlehrerin in Frankfurt.

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