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Elaine Thompson-Herah traute ihren Augen nicht. © APA/getty / JONATHAN FERREY

Thompson-Herah schneller als beim Olympiasieg

21 Tage nach ihrem Olympiasieg in Tokio hat Elaine Thompson-Herah beim Diamond-League-Meeting in Oregon ihre Siegerzeit unterboten und einen weiteren Schritt Richtung Weltrekord geschafft.

Die 10,54 Sekunden der Jamaikanerin über 100 Meter am Samstag waren noch mal 0,07 Sekunden besser als ihre Zeit in Tokio. Auf den Weltrekord der von Dopinggerüchten umrankten Amerikanerin Florence Griffith-Joyner vor 33 Jahren fehlten ihr lediglich 0,05 Sekunden.


„Ich bin etwas überrascht, weil ich seit fünf Jahren nicht so schnell gerannt bin“, sagte die 29 Jahre alte Jamaikanerin. Beim Meeting in Eugene landete sie – wie schon in Japan – deutlich vor ihrer Konkurrentin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die 10,73 Sekunden brauchte, und vor der dritten Jamaikanerin Shericka Jackson (10,76 Sekunden). Sha’Carri Richardson, die Olympia wegen ihres Cannabis-Konsums und der annullierten Bestzeit bei der US-Qualifikation verpasste, war chancenlos und kam nach 11,14 Sekunden als Letzte ins Ziel.

Über die 100 Meter der Männer gewann Andre De Grasse mit leichter Windunterstützung in 9,74 Sekunden. Zweiter wurde Fred Kerley mit 9,78 Sekunden. Der Kanadier und der US-Amerikaner hatten bei Olympia Bronze bzw. Silber gewonnen. Weltrekordhalter Ryan Crouser kam im Kugelstoßen nicht an seinen Bestwert aus der US-Qualifikation an selber Stelle heran, gewann mit 23,15 Metern aber deutlich vor dem Brasilianer Darlan Romani (21,69 Meter) und stellte zumindest einen Meeting-Rekord auf. Crousers Bestweite liegt bei 23,37 Metern.

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