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Matthew Hudson-Smith hat eine bewegende Geschichte hinter sich. © ANSA / John G. Mabanglo

Vom Selbstmordversuch zur WM-Medaille

Leichtathlet Matthew Hudson-Smith hat bei den Weltmeisterschaften in Eugene nach dem Gewinn der Bronzemedaille über 400 m eingeräumt, im vergangenen Jahr einen Selbstmordversuch begangen zu haben.

Er habe in dieser Phase mit mentalen Problemen, Verletzungen, Schulden und während der harten Corona-Zeit Einsamkeit zu kämpfen gehabt. „Ich war ständig verletzt, und alle haben viel von mir erwartet – das war ein Riesendruck“, sagte der 27-jährige Brite.


Er habe Sponsoren verloren und sich wegen seines US-Aufenthaltes verschuldet, zudem die Olympia-Teilnahme verpasst. Unter anderem seine Mutter hätte ihm aber zugeredet, die Schulden seien nun abbezahlt, er habe einen Ausrüstervertrag und die Medaille. „Um ehrlich zu sein, wären in der Situation eine Menge Leute zusammengebrochen“, meinte der 27-Jährige. „Drei Jahre lang war es die Hölle. Aber das war meine erste Chance auf eine Medaille auf Weltebene – alles ist möglich.“

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