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Andreas Pfeifer (Foto DLife)

Andreas Pfeifer vor Erzbergrodeo: „Das Ziel ist das Ziel“ – VIDEO

Das Erzbergrodeo – das bekannteste und wahrscheinlich auch härteste Motorrad-Endurorennen der Welt. Wenn am Freitag der Prolog beginnt, werden auch 38 Südtiroler mit dabei sein. Einer davon ist ein besonders heißes Eisen.

Andreas Pfeifer aus Deutschnofen ist zurzeit nämlich Südtirols bester Endurofahrer, der nun auch in Eisenerz für Furore sorgen will. Nervös sei er vor seinem zweiten Erzbergrodeo nicht, das Gefühl sei dafür gut. Mit SportNews sprach der Motorradfahrer über…

… den Ablauf des Erzbergrodeos: „Am Freitag und Samstag stehen die Prologs auf dem Programm. Insgesamt werden 2500 Fahrer am Start sein, die besten 500 qualifizieren sich für das eigentliche Rennen am Sonntag, das ‚Red Bull Hare Scramble‘.“



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… die Strecke in Eisenerz: „Beim Prolog sind 15 Kilometer zu absolvieren, da wird das Augenmerk auf die Geschwindigkeit gelegt, das liegt mir. Am Sonntag geht’s dann ans Eigemachte: Beim ‚Red Bull Hare Scramble‘ müssen nämlich 25 Checkpoints erreicht werden, dafür hat man vier Stunden Zeit. Da werden die körperlichen Grenzen bis ans Äußerste ausgereizt (siehe Video unten, Anm. d. Red.).“

… sein großes Ziel beim Erzbergrodeo: „Ganz klar: Das Ziel ist das Ziel. Schon allein das wird ein sehr schwieriges Unterfangen (im Vorjahr passierten nur neun Piloten die Ziellinie, Anm. d. Red.). Wichtig wird der Prolog: Wenn ich da unter die besten 50 kommen, kann ich am Sonntag in der ersten Reihe starten – das wäre natürlich ein großer Vorteil und würde die Chancen, mein Ziel zu erreichen, erhöhen.“

… seinen ersten und bisher letzten Auftritt in Eisenerz: „Das war 2013 und lief nicht nach Wunsch. Den Prolog beendete ich an 54. Stelle und startete im eigentlichen Rennen so in der zweiten Reihe. Doch kurz nach dem Start fuhr ich in eine Pfütze, wobei das Motorrad derart stark beschädigt wurde, dass ich nicht mehr weiterfahren konnte und aufgeben musste. Heuer will ich es besser machen.“





SN/td

Autor: sportnews