5 Formel 1

Fernando Alonso plauderte aus dem Nähkästchen. © ANSA / Carlos Ramirez

Alonso: „Lewis wurde immer schlimmer“

Nach der Saison ist vor der Saison. Vor allem Fernando Alonso zeigt sich in dieser Zeit äußerst gesprächig und plaudert aus dem Nähkästchen. Dabei sprach der 40-Jährige auch über seine Beziehung zu Lewis Hamilton – und zeichnete eine bis dato unbekannte Seite des Briten nach.

Der erste Eindruck zählt. Das kühle Verhältnis zwischen Fernando Alonso und Lewis Hamilton könnte kaum besser begründet werden. Auch wenn der Spanier als zweimaliger Weltmeister seine Zelte bei McLaren in der Saison 2007 aufschlug, wurde ihm keineswegs eine Sonderbehandlung zuteil. Diese galt dem damaligen aufstrebenden Rookie aus Großbritannien namens Lewis Hamilton.


Zwar konnte der britische Rennstall die Konstrukteursweltmeisterschaft für sich entscheiden, das Fahrerduo lieferte sich jedoch auf und abseits der Strecke einen bitteren Kampf. Alonso beendete nach nur einem Jahr sein Engagement bei McLaren. So schlimm sei Hamilton damals aber nicht gewesen, erklärte der heutige Alpine-Fahrer nun. „Zu dieser Zeit war er noch nicht so. Er war noch ein Rookie, im Laufe der Jahre wurde er schlimmer.“

Ein isolierter Rekordweltmeister
Auch wenn sich Alonso mit seinem Boliden höchst selten in den oberen Gefilden wiederfindet, lieferte er sich in der vergangenen Saison auch mit Hamilton den ein oder anderen Kampf. In Erinnerung bleibt wohl das Duell von Ungarn, als der Spanier seinem Teamkollegen Esteban Ocon den aufholenden Hamilton vom Hals hielt und ihm damit den Sieg sicherte.

Während des hitzigen Duells könnte auch die Vergangenheit der beiden eine Rolle gespielt haben. Eine Beziehung habe Alonso zum Briten jedenfalls keine. „Er hat aber auch mit niemandem im Fahrerfeld eine Beziehung“, stellte Alonso fest. „Jetzt scheint er sich ein wenig verloren zu haben. Es gibt immer die Guten und die Bösen. Das ist Teil des Sports“, erklärte der Asturier weiter.

Soll sich immer weiter zurückgezogen haben: Lewis Hamilton. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Mit diesem Bild hänge aber auch die Zurückgezogenheit des siebenmaligen Weltmeisters zusammen. Während sich zurzeit vor allem die jüngeren Fahrer ins Bild der Medien drängen, rücke der Brite aus dem Rampenlicht. „Im Lauf der letzten Jahre hat er sich immer weiter isoliert. Er lebt in seiner Fashionwelt und trägt komische Klamotten“, witzelte Alonso.

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