
Andrea Kimi Antonelli hat große Ziele. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
Antonelli: „Träume davon wie Sinner zu werden“
Andrea Kimi Antonelli reitet in der Formel 1 die Erfolgswelle – und hat noch lange nicht ausgeträumt. Jannik Sinner gilt auf seinem Weg als Vorbild.
20. September 2026
Von: nie
Acht Saisonsiege, Führung in der Fahrerwertung der Weltmeisterschaft und ein unvergesslicher Triumph in Monza: Andrea Kimi Antonelli erlebt ein märchenhaftes Jahr in der Formel 1. Der italienische Shootingstar schreibt in der Königsklasse des Motorsports ein historisches Kapitel nach dem anderen – und hat noch lange nicht genug.
„Ich habe schon als Kind immer geträumt und tue es auch heute noch. Mein Traum ist es jetzt, Weltmeister zu werden und anschließend einer der Größten aller Zeiten zu werden“, sagte Antonelli jüngst bei einem Auftritt in San Marino. Dort nahm sich der 20-Jährige viel Zeit für die anwesenden Kinder und Jugendlichen, gab sich nahbar. Damit tat er es einem seiner großen Vorbilder nach: Jannik Sinner.
„Wunderschön, Sportler als Freunde zu haben“
„Ich träume davon, wie Valentino Rossi und Jannik Sinner zu werden“, wurde Antonelli von der Gazzetta dello Sport zitiert. Mittlerweile verbindet ihn mit Sinner eine Freundschaft, so auch zu MotoGP-Star Marco Bezzecchi. „Es ist wunderschön, Sportler als Freunde zu haben, die auf höchstem Niveau antreten und verstehen, was es bedeutet, mit Druck umzugehen, die Momente vor einem Wettkampf, wenn man seinen eigenen Raum braucht“, erklärte er.Andrea Kimi Antonelli sprach über seine Freundschaften zu anderen Sportlern. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
Solche Freundschaften seien für Antonelli gewissermaßen auch eine Motivation. Etwa den Aufstieg von Sinner zum fünfmaligen Grand-Slam-Champion und zur Nummer eins der Welt mitzuerleben, sei einzigartig. „Es freut mich, sie gewinnen zu sehen, und ich möchte dasselbe schaffen – wenn nicht sogar besser sein“, so Antonelli weiter. „Auch wenn es schwierig ist, Sinner zu übertreffen.“
Antonelli in Zukunft bei Ferrari?
Sollte sich Antonelli tatsächlich in dieser Saison zum Weltmeister krönen, würde er sich zumindest schon einmal auf einem vielversprechenden Weg befinden. Ein Weg „vorbei an Sinner“ wäre aus aktueller Sicht aber wohl nur mit einem Titel in einem Ferrari möglich – wie er auf eine solche Zukunft blickt? „Jetzt geht es mir bei Mercedes gut, ich bin sehr glücklich“, wischte er Spekulationen über einen Wechsel vom Tisch. Der Youngster habe das Gefühl, „ihnen etwas zurückgeben zu müssen für all die Möglichkeiten, die sie mir gegeben haben.“Anschließend sei derweil alles möglich: „Dann wird man sehen. Ich schließe nichts aus, aber heute ist das Ziel, mit Mercedes so viel wie möglich zu gewinnen.“
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)