5 Formel 1

In Barcelona sind alle Augen auf Carlos Sainz gerichtet. © APA/afp / LLUIS GENE

Das große Heimspiel des Carlos Sainz

Das Duell zwischen Titelverteidiger Max Verstappen und WM-Spitzenreiter Charles Leclerc dürfte auch den Großen Preis von Spanien bestimmen.

Im sechsten Formel-1-Lauf des Jahres am Sonntag (15.00 Uhr) muss Ferrari-Fahrer Leclerc seine Spitzenposition einmal mehr vor dem Star von Red Bull verteidigen, der 19 Punkte Rückstand aufweist. Erstmals seit der Corona-Pandemie werden diesmal wieder volle Tribünen in Katalonien zu sehen sein.


Dreimal kam Verstappen in den bisherigen fünf Rennen ins Ziel, dreimal gewann er. Klappt das auch in Spanien, wenn sein Bolide so verlässlich bleibt, wie sich Verstappen das wünscht? In Montmelo feierte der mittlerweile 24-Jährige vor sechs Jahren seinen ersten Grand-Prix-Sieg überhaupt – und das bei seinem ersten Einsatz für Red Bull. „Hoffentlich können wir den Schwung der letzten Rennen mitnehmen“, sagte Verstappen nun. Im ersten Training am Freitag wird statt seines Teamkollegen Sergio Perez übrigens der Este Juri Vips (21) den Red Bull einfahren.

Heimspiel für Sainz
Besonders auf das Rennen freut sich Carlos Sainz. Der Ferrari-Teamkollege von Leclerc hat erstmals eine reelle Chance, sein Heimspiel zu gewinnen. „Das Ziel – wie an jedem anderen Wochenende – ist, das Maximum aus dem Auto herauszuholen und zu versuchen, den Grand Prix zu gewinnen“, sagte der Spanier, der in dieser Saison in jedem der drei Rennen, das er beendete, auf dem Podium stand. „Ich weiß, ich werde von den Rängen massiv unterstützt werden. Ich verspreche den Fans maximalen Einsatz meinerseits und vom ganzen Team, damit sie genug Grund zum Jubeln haben.“

Immerhin kleine Fortschritte machte zuletzt Mercedes. In Miami hatte das Werksteam zuletzt das drittschnellste Auto, nachdem es zwischendurch schon deutlich schlechter gelaufen war. Der abgehängte Konstrukteurs-Weltmeister um Rekordchampion Lewis Hamilton sucht weiter nach der richtigen Abstimmung für den schwer zu fahrenden Wagen. Mercedes sei zuversichtlich, „dass wir einen weiteren Schritt nach vorne machen werden“, sagte Motorsportchef Toto Wolff. Man habe „weiter mit der Abstimmung experimentiert und einige neue Komponenten eingebaut. Das hat uns Antworten und Hinweise darauf gegeben, in welche Richtung wir gehen müssen“, sagte der Wiener.

Sergio Perez und Charles Leclerc sind vor dem ersten Trainingslauf gut gelaunt. © APA/afp / GABRIEL BOUYS


Der mit Mercedes verbundene Niederländer Nyck de Vries, Gewinner der Formel-E-Weltmeisterschaft 2020/2021, wird am Freitag im Freien Training statt Alexander Albon für Williams im Einsatz sein. Er gilt als Kandidat für einen Stammplatz ab der kommenden Saison anstelle des Kanadiers Nicholas Latifi. Auch Robert Kubica kehrt am Freitag hinter das Formel-1-Lenkrad zurück. Der 37-jährige Pole übernimmt als Ersatzfahrer bei Alfa Romeo den Wagen des Chinesen Zhou Guanyu.
Zuschauer sind zurück
Nachdem im ersten Corona-Jahr 2020 gar keine Zuschauer zugelassen waren und 2021 eher symbolisch 1.000 Personen dabei sein durften, wird es nun unweit der Metropole Barcelona nicht nur heiß, sondern wieder richtig voll. Über das Wochenende wird mit einer sechsstelligen Besucherzahl gerechnet. Nachdem die Veranstalter im März bereits vermeldet hatten, dass keine Tickets mehr verfügbar sind, wurde das Kontingent im April noch einmal aufgestockt. So viele Fans wie noch nie sollen demnach vor Ort sein.

Schlagwörter: Formel 1 Ferrari

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