5 Formel 1

Die Siegerehrung soll künftig auf der Rennstrecke stattfinden – um den Corona-Abstand einhalten zu können. © APA/getty / Mark Thompson

Die Sektdusche ist passè

Die Formel 1 ändert für den Neustart unter Corona-Bedingungen ihre Siegerehrungen und die Abläufe vor dem Rennstart. Statt der Champagner-Sause auf dem Podium werde es nach den Grand Prix nun eine Zeremonie auf der Zielgeraden geben, sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn.

„Eine Möglichkeit wäre, die Autos auf der Strecke aufzustellen, und die Fahrer stehen davor“, sagte der Brite. Die Trophäen könnten nach den Rennen nicht wie bisher übergeben werden, da der Abstand nicht einzuhalten sei. Dafür gebe es aber neue Ideen, die nun auf ihre TV-Tauglichkeit geprüft würden.

Neuigkeiten auch vor dem Start
Vor dem Start könnten sich die 20 Piloten nicht wie bisher eng nebeneinander für die Nationalhymne des Gastgeber-Landes aufstellen, sagte Brawn. Auch eine Fahrerparade, bei der alle Piloten gemeinsam auf dem offenen Oberdeck eines Busses um die Strecke kutschiert und dabei interviewt werden, sei derzeit nicht möglich. „Also werden wir jeden von ihnen vor der Garage interviewen“, sagte Brawn.

Umringt von Fans und Journalisten aus aller Welt: Auf solche Momente muss Lewis Hamilton bis auf weiteres verzichten. © APA/getty / CHARLES COATES

Genauso schloss er eine Startaufstellung aus, auf der wie bisher hunderte Teammitglieder und Gäste umherwimmeln. „Die Praxis, die wir in der Vergangenheit hatten, kann es einfach nicht geben“, sagte Brawn. Es gebe dennoch viele Wege für ein das Publikum ansprechendes Grand-Prix-Format, „ohne Gesundheit und Sicherheit zu gefährden“.

Autor: dpa/cst

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