5 Formel 1

Lewis Hamilton (links) hat auf die Kritik von Red Bull reagiert. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Hamilton schießt zurück: „Nie gesagt, dass ich sterbe“

Der WM-Kampf in der Formel 1 spitzt sich zu. Red Bull warf Lewis Hamilton zuletzt Schauspielerei vor. Nun hat der Brite zurückgeschossen.


Hamilton kehrt auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Sotschi nach einem Schock ins Auto zurück. „Ich fahre seit langer Zeit Rennen und bin so dankbar, dass ich immer noch hier bin“, sagte der Weltmeister in Monza, nachdem Verstappens Auto mit einem Rad auf seinem Helm gelandet war.

„Wenn Hamilton wirklich seriöse Nackenschmerzen oder Probleme gehabt hätte, dann wäre er nicht in New York gewesen.“ Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko

Der Cockpitschutz Halo verhinderte eine schlimme Verletzung, trotzdem gab es Sticheleien von Erzrivale Red Bull. „Der ganze Vorfall war sicher nicht lebensgefährdend. Wenn er wirklich seriöse Nackenschmerzen oder Probleme gehabt hätte, dann wäre er nicht in New York gewesen“, stichelte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei RTL.
Red Bull vs. Hamilton
Tatsächlich jettete Hamilton direkt einen Tag nach dem Crash zur Met Gala in die USA. Dort nahm er an der Mode- und Spendenveranstaltung teil und unterstützte auch Nachwuchs-Designer. „Ich finde, Lewis hat nach dem Unfall von Monza zu sehr dramatisiert – angesichts dessen, dass er am nächsten Tag putzmunter nach New York geflogen ist“, sagte auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher bei Sport1.

Lewis Hamilton und Max Verstappen sind in Monza bereits zum 2. Mal in dieser Saison kollidiert. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC


In Monza waren Hamilton und Verstappen zum zweiten Mal in dieser Saison folgenschwer kollidiert, bereits in Silverstone hatte es einen Crash gegeben. Keiner will nachgeben und dem Kontrahenten auch nur einen Zentimeter zu viel Platz gönnen. „Wir von unserer Seite versuchen auf Max einzuwirken, dass eben gegenseitiger Respekt da ist und Kollisionen zu vermeiden sind“, sagte Marko. Der Österreicher ergänzte weiter: „Das sind zwei unterschiedliche Charaktere. Das hat sich alles etwas zugespitzt. Aber die müssen ja nicht Freunde sein.“
Hamilton reagiert auf Kritik an New-York-Ausflug
Hamilton hat die zweiwöchige Formel-1-Pause zur Erholung genutzt und auf Kritik an seinem Ausflug nach New York unmittelbar nach der Kollision von Monza reagiert. „Ich höre nicht wirklich, worüber diese Personen sprechen“, sagte der Brite in Richtung von Marko.

„Ich habe ja nicht gesagt, dass ich sterbe“, betonte Hamilton nun am Schwarzen Meer, wo am Sonntag mit dem Grand Prix von Russland in Sotschi das 15. von 22 geplanten WM-Rennen ansteht. Er habe sich nach dem Crash mit WM-Spitzenreiter Verstappen bereits am nächsten Tag wieder durchchecken lassen, zudem mit seiner Physiotherapeutin Angela Cullen selbst auf dem Flug in die USA entsprechende Übungen gemacht.

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Hermann Zanier [melden]

Beide sind Raunzer und Quengler

24.09.2021 08:31

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