5 Formel 1

Formel-1-Chef Stefano Domenicali (links) ist sich mit Günther Steiner (rechts) einig: 2022 kommt die Formel 1 nach Südtirol. © LAT / Steven Tee

Hammer in Meran: Formel 1 kommt nach Südtirol

Das hat es schon einmal gegeben: Autorennen auf höchstem Niveau in Meran. Und an diese Zeit wird jetzt angeknüpft. Ein Promotorenteam rund um Günther Steiner hat nämlich das Unmögliche möglich gemacht: 2022 steht im Rennkalender der Formel 1 auch ein Südtirol Grand Prix in Meran.

Der Motorsport hat in Südtirol in den vergangenen Jahrzehnten eher ein Mauerblümchendasein gefristet. Seit der Abschaffung des legendären Mendelrennens in den 1980er Jahren waren Autorennen hierzulande jedenfalls sehr dünn gesät. Dies wird sich künftig radikal ändern. Wie jetzt bekannt wurde, wird Meran im nächsten Jahr sensationell einen Grand Prix beherbergen und zwar nach Vorbild von Monte Carlo und Baku in Form eines Stadtkurses. „Eine andere Möglichkeit hätte Südtirol mangels eines fehlendes Rundkurses auch nicht gehabt“, erklärt Günther Steiner.

Unterholzner und Steiner als treibende Kräfte
Der gebürtige Meraner ist gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und passionierten Autorennfahrer Josef Unterholzner die treibende Kraft hinter dem sportlichen Sensationscoup. Ohne die Beziehungen von Steiner wäre dieser auch niemals möglich gewesen. Der 55-Jährige ist seit Jahren das Südtiroler Gesicht in der Königsklasse des Motorsports. Aktuell ist Steiner Teamchef des Haas-Rennstalls und damit auch der Boss von Mick Schumacher.

„Ich hatte schon länger die Idee, die Formel 1 nach Südtirol zu bringen“, meint Steiner. Bei Bernie Ecclestone und Chase Carey sei er damit aber immer abgeblitzt. Als dann aber im Vorjahr Stefano Domenicali zum neuen Formel-1-Boss wurde, tat sich plötzlich eine Tür auf. Domenicali ist nämlich ein ausgesprochener Südtirol-Freund.

Und tatsächlich war der ehemalige Sportdirektor von Ferrari von der Idee sofort begeistert, umso mehr, als dass die Formel 1 ohnehin ständig auf der Suche nach neuen Austragungsorten ist. Da kam das Südtiroler bzw. Meraner Angebot gerade recht. Zudem hatte es in Meran auch früher schon große Autorennen gegeben.

Die Grand-Prix-Strecke in Meran.

So war im September 1953 in der Passerstadt der legendäre und spätere fünffache Formel-1-Weltmeister Manuel Fangio bei der „Supercortemaggiore“ siegreich. Im nächsten Jahr könnten es ihm Lewis Hamilton oder Max Verstappen gleichtun. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Der Rennkurs mit so originellen Passagen wie der Silvius-Magnago-Schikane oder dem Luis-Trenker-Schwenker (siehe Grafik) steht bereits fest, nur der Termin ist noch unklar. Und natürlich hofft Steiner, dass dann auch wieder Zuschauer zugelassen sein werden.



>>> Bei diesem Artikel, der am 1. April erschienen ist, handelt es sich um einen Aprilscherz. Hier geht's zur Auflösung.

Schlagwörter: Motorsport

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Kommentare (4)

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Motschunner Peppn [melden]

Danke für gornix.

01.04.2021 15:55

Lukas Widmair [melden]

Danke für NIX

01.04.2021 12:27

Lukas Widmair [melden]

Danke für NIX

01.04.2021 12:27

David Leitner [melden]

April April?

01.04.2021 09:20

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