5 Formel 1

Wird Kolumbien bald Teil des Rennkalenders? © ANSA / Ali Haider

Kolumbien träumt von der Formel 1

Die Formel 1 soll bald schon um einen weiteren Grand Prix reicher werden. Der Zuwachs soll südamerikanische Wurzeln haben, Kolumbien befindet sich bereits in Gesprächen und habe schon erste Ansätze hinsichtlich der Umsetzung formuliert.

Als Austragungsort habe man Liberty Media, dem Organisator der Rennserie, die Hafenstadt Barranquilla an der Karibikküste vorgeschlagen. Man sei in Gesprächen, erklärten Bürgermeister Jaime Pumarejo und Staatspräsident Ivan Duque am Wochenende in Barranquilla.


Ein Formel-1-Rennen würde die Zahl der Touristen in nur drei Tagen verdoppeln, meinte Pumarejo. „Wir trauen uns zu träumen.“ Laut Duque beinhalten die Pläne eine Strecke im semi-urbanen Raum. Kolumbien war bisher noch nie Teil des Formel-1-Kalenders. Einen tauglichen Kurs gibt es im Land bisher nicht. Eine Umsetzung könnte sich also lange hinziehen.

Rennkalender bereits jetzt historisch
In der kommenden Saison stehen mit 23 Grand Prix so viele Rennen wie noch nie zuvor auf dem Programm. Mit einer Station in Miami feiert im Mai eine weitere Strecke ihr Debüt. Neben Austin ist dies die zweite Station in den USA. In naher Zukunft könnte diese Zahl auch ohne Kolumbien weiter steigen.

Miami, Hanoi, Kolumbien – Ist das die Zukunft? © ANSA / Ali Haider

Schon im Jahre 2020 hätte die Formel 1 in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi gastieren sollen. Dazu kam es jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Die Premiere des Stadtkurses steht weiterhin noch aus. Es ist aber ungewiss, ob es jemals dazu kommen wird. In der vergangenen Saison setzte es aus den Reihen der Rennställe harte Kritik am aufgeblähten Programm. Gerade die Triple-Header würden hinsichtlich der physischen und psychischen Strapazen unzumutbar sein.

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