5 Formel 1

Charles Leclerc geht mit hohen Ambition in das Rennwochenende vor seiner Haustüre. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Leclerc lässt die Muskeln spielen, doch es wird wohl ein Hundertstelkrimi

Charles Leclerc hat sich mit zwei Bestzeiten in den Trainings auf sein Formel-1-Heimrennen in Monaco eingestimmt. An die Zeiten des Lokalmatadoren kam vor zig Tausenden Zuschauern auch der Hauptkonkurrent und Wahlmonegasse Max Verstappen nicht heran.

Für Leclerc, der in der Formel 1 noch kein Rennen in seiner Heimat beenden konnte, war es der passende Auftakt für den Kampf um die in Monaco so wichtige Pole Position am Samstag (16 Uhr).


Allerdings deutete sich am Freitag an, dass es äußert knapp zugehen könnte im Kampf auch um Tausendstelsekunden auf dem nur 3,337 Kilometer langen Kurs. Im ersten Training lagen zwischen Leclerc, dem Zweitplatzierten Sergio Perez im Red Bull und Carlos Sainz im zweiten Ferrari nur 0,070 Sekunden. Verstappen lag als Vierter im zweiten Red Bull 0,181 Sekunden zurück. Im zweiten Abschnitt lag Leclerc 0,044 Sekunden vor Sainz, im internen Red-Bull-Duell war Perez wieder ein bisschen schneller als Dritter vor Verstappen auf Position vier.

Max Verstappen war Charles Leclerc in den Freitag-Trainings dicht auf den Fersen. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON

Dass er seine WM-Führung zuletzt in Spanien verloren hatte durch einen Defekt am Wagen und mit sechs Punkten Rückstand auf Verstappen in den Klassiker am Sonntag (15 Uhr) starten muss, ist nur weiterer Ansporn bei Leclercs Mission, seine Erfolglos-Ära in den Straßen und Gassen seiner Heimat zu beenden. Vor einem Jahr hatte er beispielsweise nach einem Crash am Ende der Qualifikation letztlich nicht starten können – trotz Pole. Das Rennen gewann Verstappen, zum ersten Mal.

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