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George Russell zeigte stark auf. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

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George Russell zeigte stark auf. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

Mercedes dominiert Sprint-Qualifying in Shanghai

Mercedes hat seine Vormachtstellung in der Formel 1 untermauert und sich durch Melbourne-Sieger George Russell und Kimi Antonelli die erste Startreihe für den Sprint in China gesichert.

Russell fuhr am Freitag im Qualifying für das kurze Rennen am Samstag (4.00 Uhr MEZ) seine erste Sprint-Pole mit einem Vorsprung von 0,289 Sekunden auf Antonelli ein, dahinter kamen Lando Norris (+0,621) im McLaren und Lewis Hamilton (+0,641) im Ferrari auf die Plätze drei und vier.


Red-Bull-Pilot Max Verstappen kam auf dem Shanghai International Circuit mit einem großen Rückstand von 1,734 Sek. nicht über Platz acht hinaus. Vor dem Niederländer stehen noch Oscar Piastri (+0,704) im zweiten McLaren, Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+1,008) und Pierre Gasly (+1,368) im Alpine. Russell hatte zuvor im einzigen Training ebenfalls die Bestzeit aufgestellt. „Das Auto hat sich supertoll angefühlt“, sagte der 28-Jährige zufrieden.

Russell dominierte. © APA/afp / GREG BAKER

Russell dominierte. © APA/afp / GREG BAKER


Russell hatte den actionreichen Saisonstart in Australien vor Antonelli für sich entschieden. Hinter dem Mercedes-Team folgt die Konkurrenz auch in China mit deutlichem Rückstand. Titelverteidiger Norris konnte mit Startplatz drei aber zufrieden sein. Rekordweltmeister Hamilton, sechsfacher GP-Sieger in Shanghai und im Vorjahr im Sprint über 100 Kilometer zum einzigen Mal 2025 auf dem obersten Podest, zeigte erneut, dass er sich in China wohlfühlt.

Mehrere Teams mit technischen Problemen

Vor dem zweiten Saison-GP am Sonntag (8.00 Uhr MEZ) hatten mehrere Teams erneut Probleme mit den neuen Autos und konnten nur Teile des geplanten Programms absolvieren. Neuling Arvid Lindblad von den Racing Bulls musste am Vormittag seinen Dienstwagen im Training schon nach sechs Runden mit einem Defekt abstellen. Sergio Perez konnte im Cadillac nicht an der Sprint-Quali teilnehmen.

Nach einer großen Regelreform haben sich nicht nur die Boliden deutlich verändert, sondern auch die Antriebseinheiten. Die neuen Motoren beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.

Schlagwörter: Motorsport Formel 1

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