5 Formel 1

Mick Schumachers Einstieg bei Ferrari ist perfekt © SID / ANDREJ ISAKOVIC

Mick Schumacher wechselt zu Ferrari

Auf den Spuren des Vaters: Der Einstieg von Formel-2-Pilot Mick Schumacher (19) in die Talentschmiede von Ferrari ist perfekt. Er wird ab sofort als Testfahrer fungieren. Das bestätigte die Scuderia am Samstag.

Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird „ab der kommenden Woche an den Aktivitäten zur Saisonvorbereitung“ der Ferrari Driver Academy teilnehmen. Sein Wechsel stand schon seit Wochen im Raum ( SportNews berichtete).

„Freue mich, dass ich Rot tragen werde“
Mick Schumacher
„Ich freue mich unheimlich, dass Ferrari mit mir zusammenarbeitet und dass ich in meiner nahen motorsportlichen Zukunft Rot tragen werden“, sagte Schumacher: „Das ist erneut ein Schritt in die richtige Richtung, und ich kann nur von dem immensen Know-how profitieren, das dort gebündelt ist. Ich werde alles dafür tun, meinen Traum von der Formel 1 zu verwirklichen.“
„Haben Mick wegen seiner Qualitäten ausgewählt“
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto
Der neue Ferrari-Teamchef Mattia Binotto räumte die „spezielle emotionale Bedeutung“ dieser Personalie ein, „aber wir haben Mick aufgrund seines Talents sowie seiner menschlichen und professionellen Qualitäten ausgewählt.“

Damit kann Schumacher auch bei den Formel-1-Testfahrten für die Scuderia während der anstehenden Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben. Bislang fuhr Antonio Giovinazzi solche Einsätze für Ferrari, der Italiener wechselte zu dieser Saison aber zu Sauber. Schumacher, Formel-3-Europameister, könnte zudem die Rolle eines Simulatorfahrers übernehmen.

Auch in der Formel 2 im Einsatz

Nach seinem Aufstieg in die Formel 2 wird Schumacher dort weiter für das italienische Prema-Team im Cockpit sitzen.

Micks Vater Michael gewann zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für Ferrari, der Name Schumacher steht wie kein zweiter für die Erfolge der Marke in der Formel 1. Letzter Ferrari-Weltmeister und einziger der Nach-Schumacher-Ära war der Finne Kimi Räikkönen 2007.

Autor: sid/fop

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