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Der gebürtige Monegasse Charles Leclerc will in seiner Heimat die Pechsträhne der vergangenen Jahre beenden. © APA/afp / SEBASTIEN NOGIER

Monaco wie verhext: Die Pechsträhne von Lokalmatador Leclerc

Viele Fahrer wohnen in Monaco, einer kommt aus dem Fürstentum: Charles Leclerc. Der 23 Jahre alte Ferrari-Pilot kennt jeden Winkel, geholfen hat ihm das bei seinen bisherigen Formel-1-Einsätzen in der Heimat noch nicht.

Kein Sieg, kein Podium, nicht einmal ein Punkt. Selbst in die entscheidende Phase um die zehn besten Startplätze schaffte er es noch nie. Kein Wunder, dass der Monegasse endlich auf mehr Glück hofft.


„Ich habe hier leider immer ziemlich viel Pech gehabt“, konstatierte Leclerc. „Ich hoffe, das ändert sich in diesem Jahr“, sagte der Monegasse angesichts seiner Minus-Bilanz ausgerechnet auf der Heimstrecke, auf der er schon als kleiner Bub den Rennautos zugesehen hat und mit dem Bus zur Schule gefahren ist.

Als erwachsener Rennfahrer hat es nicht nur in der Formel 1 bisher für ihn dort nicht geklappt. Denn selbst in Leclercs Formel-2-Titeljahr kam er in beiden Monaco-Rennen nicht ins Ziel. In der Königsklasse fiel er dann sowohl 2018 beim Heim-Debüt in einem Alfa Romeo als auch 2019 im Ferrari aus. Nur im Vorjahr sah Leclerc die Zielflagge.

Der Grand Prix von Monaco gilt seit jeher als spezielles Rennen in der Formel 1. © APA/afp / VALERY HACHE

„Ich liebe diese Strecke dennoch. Ich mag Stadtkurse generell“, beteuerte der 23-Jährige. „Hier ist die Atmosphäre immer ganz speziell. Ich denke, das sehen alle so“, glaubt Leclerc, für den dieses spezielle Rennen in den engen Straßenschluchten des Fürstentums an der Cote d'Azur einzigartig ist. „Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Für mich ist es immer aufregend, hier zu starten.“

Hoffnung macht Leclerc, dass der Ferrari 2021 weit besser in Form ist als jener des Vorjahres. Leclerc hat alle bisherigen vier WM-Läufe in den Top-Sechs beendet, zwei Mal wurde er sogar Vierter. „Wir sollten aber nicht davon träumen, mit Mercedes und Red Bull kämpfen zu können. Realistisch betrachtet sind wir noch nicht auf diesem Level.“

Schlagwörter: motorsport

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