5 Formel 1

Sebastian Vettel handelte sich durch diese Aktion eine Strafe ein. © Leo Holzknecht / Social Media

Motorroller statt Rennbolide: Vettel kassiert kuriose Strafe

Für eine Fahrt mit einem Motorroller auf der Formel-1-Strecke von Melbourne muss Sebastian Vettel ein Bußgeld von 5000 Euro berappen.

Der 34-Jährige habe mit seiner Aktion kurz nach Ende der ersten Trainingseinheit am Freitag gegen das sportliche Regelwerk verstoßen, urteilten die Rennkommissare in Australien. Demnach sei es jedem verboten, in den fünf Minuten nach Abschluss einer Übungseinheit die Strecke zu betreten, sofern sie keine Sondergenehmigung besitzen. Dies gelte auch für Rennfahrer.


Vettel hatte zuvor seinen Aston Martin wegen eines Motordefekts abstellen müssen. Unter dem Jubel der Fans war er auf dem Motorroller eines Streckenpostens winkend zurück zur Garage seines Teams gefahren. „Ich bin ja langsam gefahren. Da fahre ich ja mit dem Fahrrad schneller“, sagte Vettel zu der Aktion, bei der er auch den Helm nur leicht auf den Kopf setzte und zwischendurch freihändig fuhr.

Vettel vom Pech verfolgt
Der Deutsche hatte die ersten beiden Saisonläufe wegen eines positiven Coronatests verpasst und steigt in Melbourne verspätet in die Saison ein. Das zweite Training verpasste Vettel, weil sein Auto nach der Technikpanne nicht rechtzeitig wieder fahrtüchtig war.

In bestechender Form: Charles Leclerc © ANSA / JOEL CARRETT


Im Kampf um den Titel wies Spitzenreiter Charles Leclerc seine starke Form mit der Trainings-Bestzeit nach. Der Ferrari-Pilot und ehemalige Teamkollege von Vettel fuhr in 1:18,978 Minuten die schnellste Runde. Er verdrängte Weltmeister Max Verstappen im Red Bull auf Platz zwei. Während sich auch in Melbourne wieder ein Duell zwischen der Scuderia und Red Bull abzeichnet, schaffte es Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes nur auf Rang 13. „Nichts, das wir verändern, macht einen Unterschied. Das ist die Schwierigkeit. Du gehst sehr optimistisch rein, du veränderst Dinge, aber es sieht nicht so aus, als ob sich was verändern würde“, sagte Hamilton.

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