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Formel 1 mit Fans und grandioser Perspektive: So plant Monaco den Grand Prix. © APA/afp / VALERY HACHE

Mythos Monaco: Das macht den Klassiker so besonders

Beim anstehenden Grand Prix in Monte Carlo verfallen unzählige Formel-1-Fahrer vor der eigenen Haustür dem Geschwindigkeitsrausch. Viele von ihnen wohnen nämlich im Fürstentum. Es ist jedoch nicht in erster Linie dieser Fakt, der das Stadtrennen vor dem tiefblauen Mittelmeer so besonders macht. Wir erklären die Gründe.


Die Strecke: Kurz und knackig. 3337 Meter, 19 Kurven. Das sagt schon einiges. Lange Geraden – Fehlanzeige. Vollgas-Kurven – Fehlanzeige. Auslaufzonen – Fehlanzeige. Überholen – fast unmöglich. 2003 gab es nicht ein erfolgreiches Manöver. Und jeder Fehler wird auf dem legendären Stadtkurs mit Streckenabschnitten wie Rascasse, Mirabeau, dem Tunnel oder entlang des Schwimmbads gnadenlos bestraft. Die Leitplanken sind bedrohlich nah.

Die Lage: Gerade sie macht dieses Rennen auch so besonders. Das Fürstentum mit seinen Hochhäusern, die Côte d'Azur. Jetset-Leben und Reichtum ist spürbar und sichtbar. Im Hafen stehen die teuren Jachten, und wer es sich leisten kann, verfolgt das Rennen vom Deck aus – mit Kaltgetränk. Von Nizza aus sind es gerade mal gut 20 Kilometer.

Die Statistik: Es wird das 67. Formel-1-Rennen in Monaco. Rekordsieger ist Ayrton Senna mit sechs Triumphen, Rekordweltmeister Michael Schumacher siegte in Monte Carlo fünfmal, das schaffte auch Graham Hill. Vom aktuellen Fahrerfeld ist der wie Schumacher siebenmalige Champion Lewis Hamilton der erfolgreichste mit drei Monaco-Siegen.

Die Geschichte:
Eine Formel-1-Saison ohne den Klassiker – eigentlich unvorstellbar. Im vergangenen Jahr mussten viele der in Monaco wohnhaften Piloten auf ihr Heimrennen aber verzichten. Die Corona-Pandemie machte einen Start unmöglich. Ausgabe 67 findet nun in diesem Jahr statt – sogar mit Zuschauern. Unter strengsten Auflagen wird eine Auslastung von 40 Prozent angestrebt.

Schlagwörter: motorsport

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