5 Formel 1

Der Wiener Toto Wolff ist vor seinem Heim-GP wenig optimistisch. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CLIVE MASON

Toto Wolff über Red Bull: „Sind schwierig zu knacken“

Mit gedämpften Erwartungen geht der Formel-1-Rennstall Mercedes in die zwei Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Das so erfolgsverwöhnte Team ist gegenüber dem WM-Rivalen Red Bull Racing ins Hintertreffen geraten. Das könnte sich auch in Österreich fortsetzen, fürchtet Teamchef Toto Wolff.

„Ich mache mir keine Illusionen“, sagte der Wiener. „Mit dem Paket, das Red Bull heuer hat, mit der Power und dem guten Chassis, ist klar, dass sie ganz schwierig zu knacken sind.“ Der Red Bull Ring habe „so seine Tücken“, fuhr Wolff fort. „Unser Auto ist da nicht ganz besonders glücklich in diesen beiden engen Kurven“, verwies er auf den Mittelteil der 4,318 Kilometer kurzen Strecke. Dabei kann sich die Bilanz der Silbernen in der Steiermark sehen lassen: von acht Rennen auf dem Ring hat Mercedes sechs gewonnen.


„Wir wissen jedoch, dass die Situation in dieser Saison ganz anders ist. In Spielberg erwarten uns eine sehr schnelle Runde und ein kurzer Kurs, auf dem es weniger Möglichkeiten gibt, um Zeit gutzumachen“, sagte der 49-jährige Wolff vor dem Großen Preis der Steiermark am Sonntag (15 Uhr). „Ich denke, im Rennen sind wir vielleicht ein bisschen näher dran, aber das, was wir an Vorsprung auf den Geraden hatten, haben wir nicht mehr. Den Berg raufpowern und die dann folgende Gerade sind vielleicht die einzigen Chancen, die du hast. Und da musst du halt schneller sein, das sind wir im Moment nicht.“

Hat gut lachen: Max Verstappen. © APA/afp / NICOLAS TUCAT

Am Sonntag verkalkulierte sich Mercedes beim Großen Preis von Frankreich in Le Castellet hinsichtlich der Rennstrategie, konkret beim Einschätzen der Lebensdauer der Reifen. Hamilton hatte am Ende mit ramponierten Pneus keine Chance mehr, um den Sieg zu kämpfen – Red-Bull-Ass Max Verstappen fuhr seinen dritten Saisonerfolg ein und baute die WM-Führung aus

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