5 Formel 1

Günther Steiner wird heftig kritisiert. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Umgang mit Schumacher: Harte Kritik an Günther Steiner

Im Wirbel um Mick Schumachers Zukunft beim Haas-Team bedauert der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone das Fehlen von Vater Michael an der Seite des Rennfahrers.

Nach einigen Unfällen in den ersten Saisonrennen hatte der Südtiroler Haas-Teamchef Günther Steiner den 23-Jährigen öffentlich angezählt. „Wenn Michael hier wäre, würde er Günther zeigen, wo es langgeht. Das würde sehr helfen“, sagte Ecclestone in einem Interview von RTL/ntv. Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte Sohn Mick auf seinen ersten Schritten als Rennfahrer eng begleitet.

„Wenn Michael hier wäre, würde er Günther zeigen, wo es langgeht. Das würde sehr helfen.“ Bernie Ecclestone

Dass sein Vater seit seinem tragischen Ski-Unfall nicht mehr als Ratgeber dabei sein kann, hatte auch Mick Schumacher mehrfach öffentlich bedauert. Es gäbe so viel zu bequatschen, hatte Mick Schumacher in einer Netflix-Doku gesagt. „Ich würde alles aufgeben nur für das“, sagte er.

Michael Schumacher war 2013 beim Skifahren in den französischen Alpen schwer verunglückt. Von dem schweren Schädel-Hirn-Trauma, das er bei einem Sturz auf einen Felsen erlitten hatte, erholt er sich weiter abgeschottet von der Öffentlichkeit im Kreis seiner Familie.
Ecclestone schützt Schumacher
Details über den Gesundheitszustand des 53-Jährigen sind nicht bekannt.
Mick Schumacher wartet auch in seiner zweiten Formel-1-Saison noch immer auf seine ersten WM-Punkte. Er sei aktuell in einer schwierigen Lage, urteilte Ecclestone. „Wenn er das Team verärgert und sie ihn rausschmeißen, dann stellt sich die Frage: Ist ein anderes Team bereit, ihn aufzunehmen? Er leidet also ein wenig und hofft, dass ihm jemand eine Chance gibt“, sagte der 91-Jährige.
„Er braucht jemanden, der ihm hilft und ihn nicht zu viel kritisiert“ Bernie Ecclestone über Mick Schumacher

Die Kritik von Teamchef Steiner an Schumacher hält Ecclestone für falsch. „Er braucht jemanden, der ihm hilft und ihn nicht zu viel kritisiert“, sagte der langjährige Formel-1-Geschäftsführer.

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