5 Formel 1

Nicht zu stoppen: Max Verstappen in Spa. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

Wie einst Schumacher: Überragender Verstappen triumphiert in Spa

Das war eine weitere Machtdemonstration des Formel-1-Weltmeisters. Max Verstappen legt in Spa-Francorchamps eine imposante Aufholjagd hin. Der Niederländer setzt schier unersättlich seinen Siegeszug fort. Ist die WM damit schon entschieden?

Unaufhaltsam wie einst Michael Schumacher hat Max Verstappen eine grandiose Aufholjagd mit dem Sieg auf der Formel-1-Kultstrecke von Spa gekrönt. 30 Jahre nach dem ersten Triumph des Rekordchampions in Belgien stürmte der Red-Bull-Pilot am Sonntag von Startplatz 14 fast spielerisch nach ganz vorn.


Nach seinem neunten Sieg im 14. Saisonrennen nähert sich Verstappen seinem zweiten WM-Titel mit Riesenschritten. Teamkollege Sergio Perez machte den Doppelerfolg für Red Bull mit einem Rückstand von 17,8 Sekunden in Belgien perfekt, Dritter wurde Ferrari-Fahrer Carlos Sainz.

Dritter für Ferrari: Carlos Sainz. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

Im ersten Rennen nach der Sommerpause ließ sich Verstappen auch von einer Startplatzstrafe wegen eines unerlaubten Motorenwechsels nicht bremsen und zerstörte im Grunde alle Hoffnungen auf mehr Spannung im WM-Kampf. Der Niederländer liegt mittlerweile 93 Zähler vor Perez. Nur noch auf Platz drei der WM-Fahrerwertung rangiert Charles Leclerc im Ferrari, dessen eigene Aufholjagd auf Position fünf endete.

Hamilton kracht mit Alonso zusammen

Haas-Fahrer Mick Schumacher, dessen Vater bei einer seiner vielen Spa-Sternstunden 1995 im Regen von Platz 16 aus gewonnen hatte, musste sich mit Platz 17 begnügen. Sebastian Vettel im Aston Martin sicherte sich als Achter immerhin drei WM-Punkte.

Lewis Hamilton flog – nach einem von ihm verschuldeten Crash – spektakulär ab. © APA/afp / JOHN THYS


Für Rekordweltmeister Lewis Hamilton war der Formel-1-Neustart nach einem Crash in der fünften Kurve mit Alpine-Routinier Fernando Alonso schon nach der ersten Runde beendet. „Was für ein Idiot. Der weiß nur, wie man fährt, wenn er als Erster startet“, schimpfte Alonso über den Mercedes-Mann, der einsam auf einem Schotterweg zurück ins Fahrerlager trottete. „Wenn ich mir die Bilder anschaue: Er war in meinem toten Winkel, ich habe ihn nicht gesehen, es tut mir so leid für das Team“, sagte Hamilton und meinte über die Beschimpfung des Spaniers: „Was er sagt, ist mir egal. Es war mein Fehler, er war in einem blinden Fleck. So etwas passiert.“

Das Ergebnis.


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