
Max Verstappen hat einen zwiegespaltenen Blick auf die große Aufmerksamkeit. © APA/afp / LILLIAN SUWANRUMPHA
„Wie im Zoo“: Verstappen wird es manchmal zu viel
Die Formel 1 und ihre Starpiloten erfreuen sich einer weltweiten Aufmerksamkeit. Manchmal nimmt letztere jedoch Ausmaße an, welche Aushängeschildern wie Max Verstappen sauer aufstoßen.
11. Oktober 2026
Von: dpa
Der viermalige Weltmeister Max Verstappen kommt sich im Fahrerlager der Formel 1 „wie im Zoo“ vor. „Oft ist es gar nicht mehr möglich, kurz mit jemandem zu plaudern. Das geht eigentlich nicht mehr. Deshalb bewege ich mich hauptsächlich zwischen meinem Zimmer, der Garage und der Boxengasse“, sagte der Red-Bull-Pilot De Telegraaf vor seinem 250. Rennen in der Motorsport-Königsklasse heute (14.00 Uhr) in Singapur.
Selbst in den eigenen Hospitality-Räumen würden viele Gäste sitzen, die etwas von einem wollen. „Die meinen es natürlich gut, aber ich muss mich auch mal ausruhen können, ohne ständig belästigt zu werden. Ich weiß, dass das nun einmal dazugehört“, erzählte Verstappen, der 2015 sein Formel-1-Debüt gab. „Und dass, je mehr man leistet und je mehr man erreicht hat, desto mehr wollen die Leute von einem. In dieser Hinsicht ist es aber auch wieder ein gutes Zeichen.“
Verstappen denkt an Mateschitz
An den 2022 verstorbenen Red-Bull-Mitbegründer Dietrich Mateschitz denkt Verstappen oft zurück. „Sein Sohn Mark steht jetzt an der Spitze, und zu ihm habe ich ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis. Dietrich und auch Helmut Marko haben mir schon sehr früh ihr Vertrauen ausgesprochen“, sagte der 29-Jährige, der in Singapur von der Pole startet. „Bei schönen Momenten in den letzten Jahren denke ich manchmal: Wie schön wäre es gewesen, wenn Dietrich das noch hätte miterleben dürfen.“Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)