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Erstmals wird die Formel E auf der Originalstrecke in Monaco ein Rennen veranstalten. © APA/afp / VALERY HACHE

Formel E peilt Direktvergleich zur Formel 1 an

Am Samstag steigt in Monaco das siebte Rennen der diesjährigen Formel-E-Saison. Dabei findet nun erstmals ein E-Prix auf der F1-Strecke im Fürstentum statt, nachdem dort bisher stets eine kürzere Streckenvariante zum Einsatz gekommen war.

„Wir werden viel mehr Überholmanöver sehen als in der Formel 1“, äußert sich der Audi-Pilot Lucas di Grassi gegenüber RaceFans. „Für sie ist es dort unmöglich zu überholen“, kommentiert der Brasilianer weiter. „Das Auto ist zwar viel schneller, aber die Strecke ist zu kurz und nicht für solch ein Auto gemacht.“ Die Formel E, die vor allem für Rennen auf Stadtkursen konzipiert wurde, würde auf der Strecke für viel mehr Action sorgen als die Königsklasse des Motorsports.


Neben der Premiere auf der Original-Strecke wird auch die Rückkehr der Fans gefeiert. Insgesamt dürfen rund 6.500 Personen auf den Tribünen Platz nehmen. Neben dem Einhalten von den Abstandsgeboten ist auch ein negativer PCR-Test dafür nötig.

Das Rennen in Monaco soll darüber hinaus auch genutzt werden, um die Fortschritte der Formel E festzuhalten. Zwar fehlt es der Elektro-Liga im Vergleich zur Formel 1 noch an Geschwindigkeit, trotzdem erfreut sich die Motosportklasse immer mehr an Popularität.

Regeländerungen stehen im Fokus
Im Rampenlicht stehen jedoch auch die erst kürzlich veranlassten Reglementänderungen. Nachdem am vergangenen Rennwochenende in Valencia etwa die Hälfte der Boliden aufgrund von Batterieproblemen das Rennen nicht beenden konnte, zog man nun die Reißleine. Ab dem E-Prix im Fürstentum wird eine Reduzierung der Energiemenge während einer Safety-Car-Phase gegen Ende des Rennens nicht mehr möglich sein. Diese Regel war für das Chaos in Valencia verantwortlich gewesen.

Die FIA ließ diesbezüglich verlauten: „In Bezug auf das, was in Valencia passiert ist, möchten die FIA und der Veranstalter nicht, dass ein ähnliches Szenario erneut auftritt. Dies wird den Teams eine zusätzliche Fehlerquote gewähren, ohne den Geist der Formel E zu beeinträchtigen, in der das Energiemanagement ein Schlüsselelement ist.“

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