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Fausto Gresini hat den Kampf gegen Corona verloren. © ANSA

Nach langem Coronakampf: Italienisches Motorsport-Idol tot

Die Coronapandemie hat in Italien ein prominentes Opfer gefordert. Die Motorsportszene ist in Trauer.

Fausto Gresini hat es nicht geschafft: Der ehemalige italienische Motorradrennfahrer ist am Dienstag einen Monat nach seinem 60. Geburtstag an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Gresini war bereits Ende Dezember ins Krankenhaus Maggiore von Bologna eingeliefert worden, zwei Monate später hat er den Kampf gegen das heimtückische Virus verloren. Er hinterlässt eine Frau und drei Söhne.


In der italienischen Motorsportszene war Gresini ein bekannter Mann. Als Rennfahrer gewann er 1985 und 1987 jeweils den Weltmeistertitel in der 125-cm³-Klasse und stellte dort auch einige Rekorde auf, wie beispielsweise elf Rennsiege in Folge.

Danach war der Imolese erfolgreich als Besitzer und Teamchef des Rennstalls Gresini Racing, der in allen Klassen vertreten ist – so auch in der MotoGP, der Königsklasse des Motorradsports, und auch in der MotoE. Die Geschichte des Teams wurde von zwei tödlichen Unfällen in der MotoGP-Klasse überschattet. Daijiro Kato verunglückte beim Großen Preis von Japan 2003 mit tödlicher Folge und Marco Simoncelli kam durch einen Rennunfall beim Großen Preis von Japan 2011 ums Leben.

Autor: det

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