
Felix Wegscheider trumpfte groß auf.
Felix Wegscheider in Pomposa wieder nicht zu bremsen
Nach einer zweiwöchigen Pause stand für Felix Wegscheider am Pfingstwochenende die zweite Etappe der Italienmeisterschaft Internazionali d’Italia Supermoto auf dem Programm. Wieder ging es für den 26-Jährigen aus Seis nach Pomposa in die Provinz Ferrara. Und abermals überzeugte der Südtiroler Motorsportler auf ganzer Linie.
26. Mai 2026
Von: sn/pm
Auf dem Gelände des Autodromo di Pomposa in der Gemeinde San Giuseppe (Provinz Ferrara) war Wegscheider erst vor zwei Wochen in der Regionalmeisterschaft Nord-Est im Einsatz und ging in zwei Rennen als Sieger hervor. Dass ihm die Strecke in Pomposa liegt, hat Wegscheider nun aufs Neue bewiesen. Bei der zweiten Etappe der Italienmeisterschaft Internazionali d’Italia Supermoto holte sich der KTM-Pilot einen dritten Platz und zwei Siege – bei drei Rennen, wohlgemerkt. „Dabei war ich das gesamte Wochenende über krank“, bemerkt Wegscheider.
Im ersten Rennen schloss Wegscheider auf dem dritten Platz der Kategorie „Fast“ ab, hinter Jonathan Zecchin und Jacopo Monti. Im anschließenden Sprint-Race verwies er Zecchin und Monti auf die Ränge zwei und drei. Das sollte ein Vorgeschmack auf die abschließende dritte Entscheidung sein, in welcher er sich vor Zecchin und Riccardo Montanino einreihte. Damit hat Wegscheider auch mit Erfolg die Führung in der Gesamtwertung verteidigt, ja sogar auf 30 Punkte Vorsprung auf Zecchin ausgebaut. Die dritte Etappe der Italienmeisterschaft Internazionali d’Italia Supermoto steht in fast genau einem Monat, am 26. und 27. Juni, in Ortona in der Provinz Chieti auf dem Programm.
Ein hochzufriedener Wegscheider analysiert das Rennwochenende in Pomposa mit Genugtuung: „Ich bin sehr zufrieden, wie die diesjährige Saison angelaufen ist. Die anstrengende Vorbereitung hat sich ausgezahlt, die Ergebnisse sind ausgezeichnet und geben mir Recht und noch mehr Motivation, um so weiterzumachen. Auch das Material passt perfekt und dafür möchte ich meinem Vater Markus danken, der dafür viele Stunden Freizeit opfert“, sagt der 26-Jährige. Bereits an diesem Wochenende möchte der Südtiroler nachlegen: In Jesolo steht am Samstag und Sonntag die dritte Etappe der Regionalmeisterschaft Nord Est an.
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