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Gewann die erste Etappe: Nasser Al-Attiyah (r.) © SID / CRIS BOURONCLE

Dakar: Al-Attiyah gewinnt erste Etappe

Der zweimalige Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar) hat die erste Etappe der Rallye Dakar gewonnen und im erwarteten Zweikampf zwischen Toyota und Mini ein Ausrufezeichen gesetzt.

Der 48-Jährige war in seinem Toyota Hilux nach 84 Wertungskilometern zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und der Hafenstadt Pisco nicht zu schlagen. Er verwies Vorjahressieger Carlos Sainz (Spanien/1:59 Minuten zurück) und Jakub Przygonski (Polen/2:00), die beide für das deutsche Team X-raid starten, auf die Plätze. „Hatte ein gutes Gefühl im Auto, alles lief gut. Das Auto funktioniert wirklich gut. Wir hatten keine Probleme, so wollen wir weitermachen“, sagte Al-Attiyah dem Sport Informations Dienst.

Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel (Frankreich) beendete das erste Teilstück im JCW Buggy von X-raid auf Platz sieben mit 2:57 Minuten Rückstand auf Al-Attiyah. Rallye-Ikone Sebastien Loeb (Frankreich) fuhr im Peugeot auf den 13. Rang, er liegt somit bereits 6:07 Minuten hinter der Spitze zurück.

Peugeot hatte die Langstreckenrallye in den vergangenen drei Jahren dominiert und durch Peterhansel (2016 und 2017) sowie Sainz (2018) Siege gefeiert. Danach aber zog sich der französische Hersteller werksseitig zurück, die in diesem Jahr eingesetzten Peugeot werden privat betrieben und sind im Vergleich zu den starken Mini und Toyota wohl nicht mehr konkurrenzfähig.

Das Profil der ersten Etappe der 41. Rallye Dakar kam eher den Motorrad-Fahrern entgegen. Der Spanier Joan Barreda Bort (Honda) war in 57:36 Minuten der Schnellste und unterbot damit sogar Al-Attiyahs Zeit von 1:01:41 Stunden deutlich. Pablo Quintanilla (Chile/Husqvarna) folgte mit einem Abstand von 1:34 Minuten auf Platz zwei.

Am Dienstag steht das zweite Teilstück auf dem Programm. Die 342 Wertungskilometer zwischen Pisco und San Juan de Marcona stellen die Piloten vor den ersten echten Härtetest.

Autor: sid

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