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Die Rallye Dakar steht vor ihrem Abbruch. © APA/afp / FRANCK FIFE

Nach Terroranschlag: Rallye Dakar vor Abbruch

Nachdem ein Pilot bei einer Explosion schwer verletzt wurde, herrschen im Lager der Rallye Dakar Angst und Unsicherheit. Die Veranstaltung könnte nach dem mutmaßlichen Terrorakt abgebrochen werden.

Zurzeit befindet sich die Rallye Dakar auf ihrer sechsten Etappe, jedoch wird das Geschehen der insgesamt 44. Ausgabe der bedeutendsten Wüstenrallye der Welt von schlimmen Ereignissen überschattet. Am 30. Dezember kam es im Start- und Zielort von Jeddah zu einer Explosion am Fahrzeug des französischen Piloten Philippe Boutron. Dieser Vorfall wurde nun von der französischen Regierung als Terrorakt eingestuft.


Boutron habe schwere Verletzungen an seinen Beinen erlitten. Mittlerweile sei der 61-Jährige aus seinem Koma erwacht, teilte der Sohn des Franzosen mit. Die französische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen bereits eingeleitet. Von den saudischen Behörden ist indes zu vernehmen, dass es noch keinerlei Hinweise für ein Verbrechen gebe.

Bereits 2008 wegen Terrorgefahr abgesagt
Das Szenario ist wahrlich nicht unbekannt. Bereits 2008 musste die Rallye Dakar aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Damals gab es in Nordafrika mehrere Terrordrohungen. Daher wurde das Großereignis in den darauffolgenden Jahren in Südamerika ausgetragen. Seit 2020 findet die Rallye Dakar in Saudi-Arabien statt.

Ob die diesjährige Ausgabe wirklich abgebrochen wird, hängt wohl von den Ergebnissen der Ermittlungen ab. Zurzeit führt der dreimalige Champion Nasser Al-Attiyah das Gesamtklassement an und steht mit einem mit einem Vorsprung von 50:19 Minuten an der Spitze.

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