t Rallye

Guido Guerrini und Artur Prusak bei der Siegerehrung.

Team Autotest Motorsport triumphiert in Slowenien

Die FIA-Weltmeisterschaft in der E-Rallye-Kategorie ist wieder völlig offen – und das dank eines äußerst erfolgreichen Wochenendes des Südtiroler Teams in Slowenien.

Der Start der 5. „Mahle Eco Rallye“ erfolgte an der slowenisch-italienischen Grenzlinie vor dem Bahnhof von Nova Gorica, und die rund 50 Meter lange Strecke auf italienischem Boden hatte etwas Symbolisches. In einem schwierigen und kurvenreichen Rennen bogen ein Team und ein Fahrer aus Italien wieder auf die Siegerstraße ein. Ein erster Platz, den es in dieser Disziplin seit genau drei Jahren nicht mehr gab, als das Team Autotest Motorsport mit Fuzzy Kofler und Franco Gaioni ausgerechnet in Slowenien gewann. Damals war der Pole Artur Prusak einer der Gegner, während er heute als Beifahrer einen wichtigen Beitrag zum Sieg des Südtiroler Teams und des Toskaners Guido Guerrini leistete.


Das Rennen hatte bestens begonnen, denn das von K-Motor Kia Bozen und Ray Guard gesponserte Südtiroler Auto lag bereits auf der ersten Wertungsprüfung und bis zum Ende des ersten Renntages in Führung. Ein technisches Problem schien die sportliche Leistung zu gefährden, doch dank der Erfahrung von Guerrini und Prusak, die vom Rest des Teams aus der Ferne unterstützt wurden, gelang es, den Schaden zu begrenzen und den zweiten Platz hinter den slowenischen Gastgebern Špacapan-Kobal zu belegen. Der Erfolg kam dank des vierten Platzes des Kia vom Team Autotest Motorsport in der Sonderwertung zum Kraftstoffverbrauch zustande. Die beiden Ergebnisse zusammen ergaben die beste Punktzahl aller teilnehmenden Mannschaften. Zweiter wurde Weltmeister Eneko Conde mit Lukas Sergnese und Dritter der andere Spanier Carlos Sergnese und Laura Bermudez.

Jetzt ist die Weltmeisterschaft wieder offen und die Fahrer von Autotest Motorsport sind auf den zweiten Platz vorgerückt. Der Kia e-Niro von K-Motor hingegen baute seine Führung in der Herstellerwertung aus, indem er seine direkten Konkurrenten überholte. Bei noch drei ausstehenden Rennen – im Baskenland, in Monte Carlo und in den Dolomiten – könnte die Meisterschaft noch einige interessante Überraschungen bereithalten.

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