
Max Mutschlechner hat mit seinen 21 Jahren große Ziele. © Bildagentur Kräling
Max Mutschlechner startet im Porsche durch: „Erwarte Action“
Für den jungen Pusterer Rennfahrer Max Mutschlechner ist die Saison 2026 voller Premieren. In wenigen Tagen geht es erstmals auf den legendären Nürburgring.
05. August 2026
Von: pm
Der 21-Jährige aus Bruneck bestreitet seine erste Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und feiert vom 14. bis 16. August beim siebten Rennwochenende des Jahres seine Nürburgring-Premiere. Im Interview spricht der Youngster über seinen Einstieg in den Motorsport, die Herausforderungen in der Eifel und Surfen am Gardasee.
Wie sind Sie du zum Motorsport gekommen?
Das war tatsächlich ein Zufall. Mein Vater und ich waren vor zwei Jahren gemeinsam bei einem Trackday, weil ich mich lieber auf der Strecke statt auf der Straße austoben sollte. Offenbar war ich nicht so schlecht und einige Coaches haben mir zu einem Test im Rennauto geraten. Daraus entwickelte sich mein Weg bis in den Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Mein Vater begleitet und unterstützt mich bis heute an den meisten Rennwochenenden.
Wie blicken Sie auf Ihre erste Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland?
Der Wechsel in den Carrera Cup war für mich eine große Umstellung. Die Leistungsdichte ist hier viel höher als alles, was ich bisher kannte. Für mich ist es vor allem ein Lehrjahr. Da sind die Tiefen teils wichtiger als die Höhen, um sich als Rennfahrer weiterzuentwickeln. Bislang bin ich aber zufrieden.
Max Mutschlechner freut sich auf das neue Abenteuer. © Bildagentur Kräling
Welche Eigenschaft wird bei Rennfahrern oft unterschätzt?
Einen kühlen Kopf zu bewahren. Darüber wird vielleicht nicht so oft gesprochen, aber gerade im Rennwagen ist das enorm wichtig. Ich glaube, dass genau das auch zu meinen größten Stärken zählt. Selbst in schwierigen Situationen versuche ich, ruhig zu bleiben.
Wer ist für Sie der größte Rennfahrer der Geschichte?
Zu meinen Favoriten gehören Ayrton Senna, Michael Schumacher und Niki Lauda. Von den aktuellen Formel-1-Fahrern mag ich vor allem Charles Leclerc. Ich finde ihn sowohl fahrerisch als auch menschlich sehr sympathisch.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
In meiner Freizeit zieht es mich meistens aufs Wasser. Besonders gerne gehe ich Wing-Foilen, eine Sportart, die dem Kitesurfen ähnelt. Meistens bin ich dafür am Gardasee unterwegs oder im Urlaub am Meer.
Max Mutschlechner nimmt mit seinem Porsche die Herausforderung. © Bildagentur Kräling
Wie blicken Sie auf das Event am Nürburgring?
Auf der Grand-Prix-Strecke war ich bislang nur mit einem Straßenauto unterwegs. Im Porsche 911 Cup werde ich dort zum ersten Mal fahren und freue mich auf die neue Herausforderung im Rennauto. Vor allem in der ersten Kurve und der Schikane am Ende der Runde erwarte ich viel Action.
Wie bereiten Sie sich auf solch ein Rennwochenende vor?
Ich verbringe viel Zeit im Simulator und schaue mir zahlreiche Onboard-Videos sowie Rennen aus den vergangenen Jahren an. Das hilft mir dabei, die Strecke und ihre Besonderheiten besser kennenzulernen.
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