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Maren Skjøld hat ihre Karriere beendet. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Völlig verbittert: Ski-Ass schmeißt mit 26 Jahren hin

Mit der Bekanntgabe der Ski-Kader für die Saison 2020/21 gibt es mancherorts auch enttäuschte Gesichter und auch einige harte Konsequenzen.

2018 hatte die Norwegerin Maren Skjøld bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang noch ihren größten Erfolg gefeiert und war im Team-Event zur Bronze-Medaille gerast. Damals war die Technik-Spezialistin 24 Jahre alt. Nun, 2 Jahre später, ist ihr Abenteuer im Ski-Zirkus zu Ende: Am Mittwoch hat die Norwegerin bekanntgegeben, dass sie ihre Karriere als Skifahrerin beendet.


In der vergangenen Saison hatte Skjøld, die im Weltcup einen vierten Platz als bestes Ergebnis zu Buche stehen hat, eine schwierige Zeit durchlebt: zu den körperlichen Problemen gesellte sich auch ein Formtief. Im neuen Winter wollte sie neu durchstarten – doch dazu wird es nicht kommen. Vor kurzem wurde sie aus der Nationalmannschaft aussortiert. „Es ist brutal. Ich war voller Motivation, endlich ohne körperliche Probleme in die neue Saison zu starten. Und dann bist du von einem auf dem anderen Tag arbeitslos“, sagte sie damals.

„Ich weiß, wie viel es kostet, wenn du auf dich alleine gestellt bist – nicht nur finanziell, sondern auch körperlich und mental.“
Maren Skjøld

Schon damals zeichnete sich ein Karriereende ab, das nun offiziell geworden ist. „Der Verband hat seine Entscheidung getroffen und auch ich habe mir Gedanken gemacht. Deshalb bin ich zum Entschluss gekommen, aufzuhören“, schreibt Skjøld auf Instagram. „Ich weiß, wie viel es kostet, wenn du auf dich alleine gestellt bist – nicht nur finanziell, sondern auch körperlich und mental. Ich weiß nicht, ob es das wert ist. Deshalb ist es besser, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich hätte mir einen anderen Abschied gewünscht. Aber ich weiß, dass es auch ein Leben ohne Skifahren geben wird.“

Zum Schluss gab es noch eine Hommage an den Skisport. „Skifahren war Teil meines Lebens seit ich 5 Jahre alt bin. Es war ein Privileg, für so lange Zeit Teil dieses Spiels gewesen zu sein. Ich war immer motiviert und habe hart an mir gearbeitet (manchmal vielleicht auch zu hart), aber ich habe jede Minute genossen“, so die emotionalen Worte von Skjøld.


Autor: det

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