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Egan Bernal hat sich schwer verletzt. © AFP / LUCA BETTINI

Bernal erneut an der Wirbelsäule operiert

Der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal ist nach seinem schweren Trainingsunfall in seiner Heimat Kolumbien und mehreren Operationen wieder an der Wirbelsäule operiert worden.

„Die Ziele der biomechanischen Stabilität der Halswirbelsäule wurden mit ausgezeichneten klinischen Ergebnissen und ohne Komplikationen während der Operation erreicht“, hieß es am Mittwoch in der inzwischen 13. Mitteilung des Universitätsklinikums La Sabana in der Nähe von Bogotá. Dort wird Bernal seit Montag vergangener Woche behandelt.


Der 25-Jährige war nach übereinstimmenden Medienberichten auf dem Zeitfahrrad auf einen stehenden Bus geprallt. Sein Team Ineos-Grenadiers bestätigte zunächst lediglich den Unfall und dass Bernal im Krankenhaus ansprechbar und stabil sei. Wie sich später herausstellte, hatte er einen Oberschenkelbruch, einen offenen Bruch der Kniescheibe und Verletzungen an der Brustwirbelsäule erlitten. Bernal wurde mehrmals operiert und sollte mindestens drei Tage auf der Intensivstation bleiben.

Großes Glück
In einer dramatischen Mitteilung äußerte er sich am Freitag erstmals nach dem Unfall. „Nachdem ich eine 95-prozentige Chance hatte, querschnittsgelähmt zu werden und beinahe mein Leben verloren hätte, weil ich das tat, was ich am meisten liebe, möchte ich mich bei Gott, der Klinik, all ihren Spezialisten, die das Unmögliche geschafft haben, meiner Familie und euch allen bedanken“, schrieb Bernal. In einer Veröffentlichung auf Instagram war zudem sein erstes Foto aus der Klinik mit Halskrause und Schläuchen zu sehen.

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