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Vincenzo Nibali ist der Sieger des Giro d'Italias (Foto Federciclismo.it)

Giro: Der Hai schnappt zum zweiten Mal zu

Am Sonntag ging mit der 21. Etappe von Cuneo nach Turin der 99. Giro d’Italia zu Ende. Das Rosa Trikot darf sich der Italiener Vincenzo Nibali, vielerorts auch als „Lo Squalo“ bezeichnet, nun endgültig in sein Wohnzimmer hängen. Es wird dort neben jenem aus dem Jahr 2013 bereits das zweite sein.

Sein Gesamtsieg stand schon vor der letzten Etappe fest, da er sich am Samstag das Rosa-Trikot holte und auf dem 162 Kilometer langen Flachstück von Cuneo nach Turin ein traditioneller Nicht-Angriffs-Pakt seiner Konkurrenten herrschte. Den Sieg holte sich Nikias Arndt vor Matteo Trentin und Sascha Modolo.

Doch all das war nebensächlich: Bei der Zieleinfahrt waren nämlich alle Augen auf Vincenzo Nibali gerichtet, der den Giro mit einem 29. Platz abschloss und im Gesamtklassement somit 52 Sekunden vor Esteban Chaves an erster Stelle landete. Der Spanier Alejandro Valverde belegte Platz drei, während für dentragischenHelden des Giros, Steven Kruijswijk, im Gesamtklassement nur Platz vier übrig blieb. Der Holländer sah lange Zeit schon wie der sichere Sieger des Rosa-Trikots aus, kam bei der Freitagsetappe aber schwer zu Fall und gab so den Triumph aus der Hand.

Manuel Quinziato kam bei der letzten Etappe zeitgleich mit Sieger Arndt ins Ziel und belegte Rang 51. In der Gesamtwertung scheint der Bozner Radprofi auf Platz 117 auf, wobei sich sein Gesamtrückstand auf vier Stunden beläuft.



Gesamtwertung nach 21 Etappen:
1. Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) 82.44,31 Stunden
2. Esteban Chaves (Orica Greenedge) +0,52 Minuten
3. Alejandro Valverde (Movistar Team) +1,17
4. Steven Kruijswijk (Team Lotto NL) +1,50
5. Rafal Majka (Tinkoff) +4,37

118. Manuel Quinziato (BMC Racing Team) +4.11,33 Stunden


Autor: sportnews

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