A Radsport

Manuel Quinziato im Italienmeistertrikot in Mailand (Foto: BMC/Flickr)

Manuel Quinziato: "Ich bin überglücklich"

Mit dem Zeitfahren am Sonntag von Monza nach Mailand ging die 100. Auflage des Giro d'Italia zu Ende. Es war der große Tag des Südtirolers Manuel Quinziato.

Den Gesamtsieg in der lombardischen Metropole sicherte sich der Niederländer Tom Dumoulin. Am Podium zugegen war jedoch auch der 37-jährige Bozner, der die Etappe als Dritter beendete. Er beendete die letzte Italien-Rundfahrt seiner Karriere mit einem absoluten Highlight. "Eine Giro-Teilnahme ist immer etwas besonderes. Doch in diesem Jahr war es ganz speziell, auch weil in in meinem letzten Jahr viele Kilometer durch Südtirol radeln durfte", so Quinziato, der alles auf die Abschlussetappe fokusiert hatte: "Ich wusste, dass ich nur dort eine richtige Chance haben würde. Diese habe ich schließlich genutzt. Dass ich mich nach diesen anstregenden Wochen nur Ausnahmefahrern wie Van Emden udn Dumoulin geschlagen geben musste, erfüllt mich mit stolz."

Jetzt will Quinziato einige Tage entspannen, bevor er sich den nächsten Saison-Highlights widmet. "Am nächsten Wochenende gehe ich in Holland an den Start, danach konzentriere ich mich voll und ganz auf die Italienmeisterschaft am 23. Juni im Piemont. Dort will ich meinen Zeitfahr-Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Im Anschluss habe ich eine längere Ruhepause eingeplant, bevor es bereits gilt, die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Das ist der letzte Höhepunkt", so Quinziato, der nach dieser Saison dem aktiven Radsport den Rücken kehren wird.

Autor: sportnews