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Manuel Quinziato im Vorjahr bei der Flandern-Rundfahrt

Manuel Quinziato stellt die Flandern-Rundfahrt vor

Der 33-jährige Bozner hat innerhalb des BMC Racing Teams als fleißiger Arbeiter eine sehr wichtige Funktion. Der Rennstall will am Ostersonntag die 97. Flandernrundfahrt gewinnen. „Es wird nicht schneien, das ist schon eine gute Nachricht. Die Streckenabschnitte Oude Kwaremont und Paterberg werden entscheidend sein. Cancellara ist der Topfavorit.“

Für Manuel Quinziato ist der Frühling die wichtigste Zeit des Jahres. Denn mit den „Klassikern“ im Norden Europas kommen jene Rennen, denen er gemeinsam mit seinem Teamkollegen von BMC Racing den Stempel aufdrücken will. Er, der Arbeiter, der sich für seine Kameraden vor den Karren spannt.

Quinziatos Lieblingsrennen ist nach wie vor Paris-Roubaix, doch auch für die Flandern-Rundfahrt mit einer Länge von 256,2 Kilometern am Ostersonntag ist der Talferstädter topmotiviert. Obwohl das BMC Racing Team ohne Gilbert und Phinney auskommen muss, glaubt Quinziato an eine Spitzenplatzierung für einen Star aus seinem Rennstall. „Die Bedingungen sind gut. Es wird nicht schneien und das ist schon einmal eine gute Nachricht. Auch was die Temperaturen angeht, dürfte es einigermaßen akzeptabel sein. Sechs Grad Celsius sind nicht allzu kalt“, so Quinziato.

Der Bozner Radprofi ist überzeugt, dass auch in diesem Jahr die gefürchteten Streckenabschnitte entscheidend sein werden. „Der Oude Kwaremont und der Paterberg müssen drei Mal bewältigt werden. Sie werden entscheidend sein, was den Ausgang des Rennens angeht. Es wird ein sehr intensives Rennen, bei der Mann gedeckt werden dürfte“, glaubt der Bozner.

Der Kwaremont war bereits bei der E3 Harelbeke entscheidend. Dieses Rennen gewann Fabian Cancellara locker. Der Aufstieg zum Paterberg ist zwar nur 370 Meter lang, dafür aber mit einer Neigung von teilweise 20 Prozent.

In der Favoritenrolle sehen viele Experten den Slowaken Petr Sagan, der für das Cannondale Team fährt. Quinziato sehe aber Fabian Cancellara ganz vorne. „Es werden acht bis zehn Athleten um den Sieg fahren. In unserem Team haben wir drei Spitzenfahrer. Auch ohne Gilbert, aber mit einem Greg Van Avermaet in super Form können wir ein Wörtchen mitreden“, so Quinziato abschließend.

Autor: sportnews

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